- Übersicht- selected tab,
- Funktionen und Vorteile
- Spezifikationen
Weitere Informationen
- Produktunterstützung
- Datenblatt (419.9KB)
- SVC interactive demo (00:03:15)
- Interoperabilität (US)
- Adobe® Reader® downloaden
Highlights
- Webbasierte Speicheradministration von einem zentralen Steuerungspunkt (SPOC) aus für eine einfachere Verwaltung
- Verschieben von Daten zwischen virtualisierten Speichersystemen ohne Anwendungsunterbrechung
- SCSI-over-IP-(iSCSI-)Serveranbindung mit 10 Gbit/s unterstützt höhere Performance bei niedrigeren Kosten
- IBM System Storage Easy Tier optimiert Solid-State-Speicher einfach und automatisch
- Unterbrechungsfreie Skalierbarkeit bei jeglicher Konfiguration
- Ausgedehnte Konfigurationen unterstützen Hochverfügbarkeit (HA) und Datenmobilität zwischen Rechenzentren
- Neue Benutzeroberfläche basierend auf IBM XIV Systemen ermöglichen eine schnelle Implementierung und eine höhere Produktivität.
Bewältigung der Informationsexplosion ohne Komplexität
Wachsen Ihre Speicheranforderungen zu schnell? Verwenden Sie einen immer größeren Anteil Ihres IT-Budgets dafür, dieses Wachstum zu bewältigen? Würden Sie gerne vorhandenen Speicher besser nutzen, ohne Ihre Infrastruktur komplexer zu gestalten? IBM System Storage SAN Volume Controller (SVC) kann Ihnen helfen, diese Probleme zu lösen, und Sie auf den richtigen Weg hin zu einer flexiblen, reaktionsfähigen und effizienten Speicherumgebung bringen. SVC wurde mit dem Ziel entwickelt, die Vorteile der Speichervirtualisierung in allen Umgebungen zugänglich zu machen – von großen Unternehmen bis hin zu mittelständischen Betrieben.
Einfache Implementierung
Die SVC Storage Engines werden mit vorinstallierter IBM System Storage SAN Volume Controller (SVC) Software geliefert. So kann diese nach dem Anschluss der Engines an Ihr SAN rasch implementiert werden. SVC Storage Engines basieren auf bewährter IBM System x Servertechnologie und werden stets als redundante Paare implementiert, die daher eine sehr hohe Verfügbarkeit bereitstellen.
SVC übernimmt die Kontrolle über Ihren bestehenden Speicher und sichert gleichzeitig alle Ihre bestehenden Informationen. Das ermöglicht eine schnellere und einfachere Implementierung und senkt den Bedarf an zusätzlichem Speicher. Nachdem SVC implementiert ist, können Sie die Konfiguration je nach Bedarf rasch und einfach ändern.
SVC nutzt eine gänzlich neue grafische Benutzerschnittstelle, die auf dem von Kunden sehr gut angenommenen IBM XIV Storage System basiert. Die Benutzerschnittstelle wurde mit dem Ziel entwickelt, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, und beinhaltet viele integrierte IBM Empfehlungen, um die Speicherbereitstellung zu vereinfachen und es neuen Benutzern zu ermöglichen, die Lösung in kürzester Zeit produktiv zu nutzen.
Plug-ins unterstützen Microsoft® System Centre Operations Manager (SCOM) und VMware vCentre, um ein effizientes konsolidiertes Management in diesen Umgebungen zu ermöglichen.
iSCSI-Serveranbindung
SVC unterstützt die Anbindung an Server unter Verwendung von iSCSI-Protokollen über IP-Netzwerke mit 1 Gbit/s oder 10 Gbit/s und kann Ihnen damit helfen, Kosten zu reduzieren und die Serverkonfiguration zu vereinfachen. Durch eine Anbindung über iSCSI vermeiden Sie die Ausgaben, Server mit FC-(Fibre-Channel-)HBA (Host Bus Adapter) auszustatten, und benötigen weniger FC-Switch-Anschlüsse. Diese neue Fähigkeit kann besonders für IBM BladeCenter Serverkonfigurationen attraktiv sein.
Ergänzung zur Servervirtualisierung
Die Servervirtualisierung ermöglicht ein schnelleres Provisioning neuer Server-Images, da die Bereitstellung softwarebasiert ist und keine Änderungen an der Hardware erforderlich macht. Eine Bereitstellung mit SVC wird auf ähnliche Weise durch Software und Thin Provisioning ermöglicht und stellt eine beinahe vollständig automatisierte Funktion dar. Ohne SVC könnte die Zuweisung von Serverressourcen durch die Bereitstellung von Speicher beeinträchtigt werden.
Die Unterstützung für die VMware vStorage Programmierschnittstellen (APIs) ermöglicht es SVC, einige Speicheraufgaben zu übernehmen, die zuvor von VMware erledigt wurden. Dies steigert die Effizienz und setzt Server-Ressourcen für andere, geschäftskritische Aufgaben frei.
Funktionen wie vMotion unterstützen die Anwendungsmobilität zwischen physischen Servern. Gleichzeitig lässt sich mit SVC eine unterbrechungsfreie Datenmigration zwischen Speichersystemen realisieren. SVC trägt zudem dazu bei, den Speicher potenziell für alle angeschlossenen Server verfügbar zu machen, und ermöglicht damit einen deutlich flexibleren Einsatz von vMotion. Ohne SVC könnte die Nutzung von vMotion dadurch behindert werden, dass Speicherkapazität bestimmten Servern zugeordnet wird.
Die Tatsache, dass SVC den Servern als einheitlicher Speichertyp präsentiert wird, erlaubt zudem eine leichtere Zuweisung virtueller Serverressourcen, da für Server-Images nur ein Treibertyp benötigt wird. Dies trägt auch zu einer einfacheren Administration dieser Server-Images bei. SVC erleichtert zudem den Austausch von Speicher oder die Datenmigration von einem Speichertyp auf einen anderen. Denn diese Änderungen machen keine Modifikationen an den Server-Images notwendig. Ohne SVC könnte ein Speichertypwechsel auch Änderungen am Server-Image notwendig machen, die zu Unterbrechungen führen.
Die Servervirtualisierung trägt dazu bei, die Flexibilität zu erhöhen und Disaster-Recovery-Kosten zu reduzieren. Diese Technologie versetzt Sie in die Lage, unterschiedliche physische Konfigurationen an den Produktiv- und Wiederherstellungsstandorten zu nutzen. Möglich ist das, da für diese unterschiedlichen physischen Infrastrukturen einheitliche virtuelle Serverkonfigurationen genutzt werden. Auf ähnliche Weise unterstützt SVC die Verwendung unterschiedlicher physischer Speicherkonfigurationen an Produktions- und Wiederherstellungsstandorten. Darüber hinaus trägt SVC dazu bei, die virtuellen Konfiguration an den einzelnen Standorten zu vereinheitlichen. Ohne SVC müsste die Konfiguration an Produktions- und Wiederherstellungsstandort ähnlich sein, was mögliche Kostensteigerungen zur Folge haben könnte.
Darüber hinaus kann die IBM FlashCopy Snapshot-Replikationsfunktion verwendet werden, um die Speicheranforderungen beim Klonen von Bootlaufwerken für mehrere Server zu reduzieren. Bei Nutzung dieser Funktion wird der zusätzliche Speicher nur für Unterschiede zwischen den Servern genutzt und ist nicht für jedes Bootlaufwerk notwendig.
Viele Kunden arbeiten in gemischten Umgebungen mit einer Vielzahl virtualisierter und nicht virtualisierter Server, was sich in den nächsten Jahren kaum ändern wird. Mit SVC steht eine externe Speichervirtualisierungsfunktion zur Verfügung, die konsistent arbeitet und einheitliche Dienste für alle angeschlossenen Server bereitstellt, unabhängig davon, ob diese virtualisiert sind oder nicht. Im Gegensatz dazu unterscheiden sich serverbasierte Speichervirtualisierungsmethoden von Server zu Server. Das macht gemischte Umgebungen oft noch komplexer.
Reduzierter Kopienspeicher
Die SVC FlashCopy Snapshot-Replikationsfunktion sorgt beim Kopieren von Daten dafür, dass die Speicheranforderungen erheblich reduziert werden: Sie nutzt zusätzlichen physischen Speicher nur für Unterschiede zwischen Quell- und Zielsystem statt für die gesamte Zieldatenträgerkapazität.
Mithilfe dieser Funktion lassen sich die Speicheranforderungen für Testumgebungen reduzieren, die von Produktionsdaten kopiert werden. SAP-Nutzer speichern beispielsweise häufig zu Testzwecken mehrere Kopien der Produktionsdaten. Durch die Nutzung der IBM FlashCopy Snapshot-Replikationsfunktion zur Speicherung dieser Testumgebungen lässt sich die benötigte physische Speicherkapazität deutlich reduzieren.
Verbesserte Datenmobilität für HA
Kunden setzen mithilfe von PowerVM, VMware und anderen Technologien in HA-Konfigurationen vermehrt auf virtualisierte Server, einschließlich Cluster-Implementierungen über mehrere Standorte. Solche Konfigurationen bieten attraktive Optionen für HA und Load-Balancing.
Ein SVC Cluster lässt sich überdies in einer ausgedehnten Konfiguration (sogenanntes Stretched Cluster) installieren, in der ein einzelner SVC Cluster den Zugriff auf Speicher und Server in zwei Rechenzentren erlaubt. In dieser Konfiguration stellt der SVC ein hochverfügbares ausgedehntes Volume dar. Ein gleichzeitiger Zugriff von Servern aus beiden Rechenzentren wird ermöglicht. Wird SVC mit Datenmobilitätsfunktionen für Server wie VMware vMotion eingesetzt, lassen sich dank des ausgedehnten SVC Clusters unterbrechungsfreier Speicher und Mobilität für virtuelle Maschinen (VM) zwischen den beiden Rechenzentren erzielen. Je nach Leistungsanforderung der Anwendung können SVC Stretched Cluster für Rechenzentren mit bis zu 300 km Entfernung untereinander aufgebaut werden.
Die ausgedehnten SVC Cluster lassen sich mit SVC Metro Mirror oder Global Mirror für die Unterstützung eines dritten Rechenzentrums kombinieren, damit neben HA zusätzlich DR-Funktionen in einer einzigen Lösung bereitgestellt werden können.
Verbesserte Energieeffizienz
Heutzutage ist die Reduzierung des Energieverbrauchs in vielen Rechenzentren ein zentrales Thema – aus Kostengründen, aber auch aus einem Verantwortungsgefühl für die Umwelt heraus. SVC kann ein wesentliches Instrument sein, wenn Sie die Energieeffizienz Ihres Rechenzentrums verbessern wollen. Dies wird auf verschiedene Weisen erreicht:
- SVC kann Daten aus älteren auf neuere Plattensysteme ohne Anwendungsunterbrechung migrieren, um die Implementierung von energieeffizienterem Speicher schneller und einfacher zu gestalten.
- SVC erleichtert die Implementierung einer abgestuften Speicherinfrastruktur und verbessert die Leistung von Speichern niedrigerer Stufen. So können Sie die Verwendung unterschiedlicher Speichersysteme optimieren und Speicher niedrigerer Stufen besser nutzen.
- SVC kann die Speicherausnutzung verbessern und zusätzliche Speicheranforderungen in der Zukunft reduzieren. So kann das Gesamtspeichervolumen und damit der Energieverbrauch reduziert werden. Die neuen Funktionen Thin Provisioning und Snapshot bauen diesen Vorteil zusätzlich aus.
- Die Funktion IBM Easy Tier verschiebt aktive Daten automatisch auf SSDs. Dies ermöglicht es, mithilfe von weniger energieeffizienten Festplatten den Energieverbrauch zu senken.
Technologie für eine dynamische Infrastruktur
IBM bietet ein umfangreiches, vielfältiges integriertes Portfolio an Virtualisierungslösungen an. Es reicht von x86-Systemen über IBM System z Mainframes bis zu Speichervirtualisierung mit SVC und darüber hinaus. Zudem arbeitet IBM aktiv mit Ihnen an der Entwicklung zentraler Geschäftsstrategien und -prozesse. So lassen sich die Vorteile dieser Lösungen auf der Grundlage von bewährten Verfahren maximal ausschöpfen.
lBM versetzt Unternehmen heute in die Lage, die zahlreichen Möglichkeiten auszuschöpfen, die Virtualisierungstechnologien bieten, um alle Aspekte der IT im Gesamtunternehmen zu optimieren.
Allgemeine Funktionen
- Zusammenfassung von Speichersystemen verschiedener Hersteller unter zentraler Verwaltung
- Bessere Speicherausnutzung durch flexibleren Zugang zu Speichermedien
- Höhere Produktivität der Administratoren durch Verwaltung gepoolter Speichervolumen über eine zentrale Schnittstelle
- Isolierung der Hostanwendungen gegen Änderungen an der physischen Speicherinfrastruktur
- Ausgedehnte Konfigurationen unterstützen HA und Datenmobilität zwischen Rechenzentren, die bis zu 300 km auseinanderliegen
- Abgestufte Speicherumgebung entsprechend dem Wert der gespeicherten Daten
- Anwendung gemeinsamer netzwerkbasierter Kopierdienste zwischen Subsystemen verschiedener Hersteller
- Unterstützung der Datenmigration zwischen Subsystemen ohne Anwendungsunterbrechung
- Erstes Speichervirtualisierungssystem mit eng integrierter Unterstützung für SSDs
- Unterstützung einer konsolidierten DR-Site für mehrere Produktionsstandorte
- Nahezu unmittelbare Wiederherstellung von Festplattenbackups
Hardwareübersicht
- Basierend auf IBM System x3550 M3
- Server Intel® Xeon® 5600 2,5-GHz-Quad-Core-Prozessor
- 24 GB Cache
- Vier 8-Gbit/s-FC-Anschlüsse
- Zwei 1-Gbit/s- und optional zwei 10-Gbit/s-iSCSI-Anschlüsse
- Unterstützt SSDs (bis zu vier pro SVC-Knoten)
- Zwei Netzteile
- 19-Zoll-Rack-Gehäuse
| Funktion | Vorteile |
|---|---|
| Zentrale Kontrolle von Speicherressourcen |
|
| Poolt die Speicherkapazität mehrerer Speichersysteme in einem SAN |
|
| Clusterpaare von „Storage-Engines“ basierend auf der IBM System x Technologie |
|
| Innovative und eng integrierte Unterstützung für SSDs |
|
| Skalierbar auf bis zu 1.024 Hostserver |
|
| Übersichtliche und leicht verständliche grafische Verwaltungsoberfläche |
|
| Dynamische Datenmigration |
|
| Verwaltung abgestufter Speicher |
|
| Erweitertes netzwerkbasiertes Kopieren |
|
| Optimierte Konfigurationen mit ausgedehnten Clustern |
|
| Thin Provisioning und „Snapshot“-Replikation |
|
| iSCSI-Unterstützung für Serveranbindung |
|
| Anwendungsbezogene Snapshots mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager |
|
| Spezifikationen | |
|---|---|
| Shared-SMP-Prozessorkonfiguration |
|
| Prozessorspeicher für Cache |
|
| Hostadapter-Schnittstellen |
|
| Anzahl der internen Laufwerke |
|
| Maximale Speicherkapazität |
|
| Interne SSD-Kapazität |
|
| RAID-Unterstützung für interne SSDs |
|
| Abmessungen (H x B x T): |
|
| Maximales Gewicht |
|
| Betriebsumgebung | |
|---|---|
| Feuchttemperatur | Betrieb 23 °C Außer Betrieb 27 °C Lagerung und Versand 29 °C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | Betrieb und außer Betrieb 8 bis 80 Prozent Lagerung 5 bis 80 Prozent Versand 5 bis 100 Prozent |
| Stromversorgung | 2 PSUs Standard |
| Elektrische Leistung | 200 bis 240 V AC, 3,8 A, 50/60 Hz |
| Garantiezeit | Ein Jahr Gewährleistung gemäß IBM AGB. Freiwilliger Herstellerservice: 1 Jahr Service an 7 Tagen die Woche, 24 Stunden pro Tag mit angestrebter Reaktionszeit von 6 Stunden ohne Zusatzkosten. Vor-Ort-Service für bestimmte Komponenten, Kunden-Selbstreparaturservice (Customer Replaceable Units - CRUs) für alle anderen Einheiten (je nach Land verschieden). Die Bedingungen dieses freiwilligen Herstellerservice liegen der Lieferung bei bzw. sind unter ibm.com/servers/support/machine_warranties (US) abrufbar. Die Gewährleistung gemäß den Geschäftsbedingungen der IBM, insbesondere die Gewährleistungsfrist von zwölf Monaten, bleibt davon unberührt. |
| Von IBM System Storage SVC unterstützte Umgebungen auf einen Blick | |
|---|---|
| Unterstützte Speichersysteme | Bestimmte Modelle folgender Speichersysteme:
|
| Host-Multipathing-Software |
|
| Unterstützte Betriebssysteme |
|
| Unterstützung für Storage-Area-Network-(SAN-)Switches – bestimmte Modelle folgender Hersteller |
|
| Service |
|
| IBM Global Technology Services – Speicherservices |
|
Aktuelle und ausführlichere Informationen zur SVC Interoperabilität finden Sie unter: ibm.com/systems/storage/software/virtualization/svc/interop.html (US)
