IBM Power Systems Cloud

Grundlagen für Virtualisierungslösungen

Die auf dem neuen POWER Prozessor basierenden Power Systems Server wurden dafür entwickelt, sowohl für das System als auch für die darauf betriebenen virtuellen Maschinen (VMs) maximale Effizienz und Leistung zu liefern. Eine intelligente Workload-basierte Ressourcenzuweisung mit dynamischen Prozessor-Thread-Switching und logischer Speicherweiterung sorgt dafür, dass wichtige Cloud-Services optimale Performance erhalten.

Power Systems unterstützt mit PowerVM von IBM oder dem Open-Source-basierten PowerKVM verschiedene Hypervisoren. PowerVM nutzt Systemressourcen effizienter aus und beeinträchtigt die erreichte Performance nur unwesentlich. Dies ist möglich, weil PowerVM direkt auf der Firmware aller Power Systems Server aufbaut. Im Gegensatz dazu bestehen x86-basierte Virtualisierungsprodukte oft aus Software-Add-ons von Drittanbietern. Als Teil der Firmware ist PowerVM zudem designbedingt sicher und für den PowerVM Hypervisor wurden bisher keine Sicherheitslücken gemeldet. Für VMware wurden in der NIST-Datenbank der US-Regierung hingegen mehr als 200 Sicherheitslücken verzeichnet.1

PowerKVM ist eine gute Wahl für Kunden, die nach einer Open-Source-Virtualisierungslösung für Linux on Power Systems basierend auf der POWER8 Technologie suchen. PowerKVM unterstützt Red Hat Enterprise Linux (RHEL)-, SUSE Linux Enterprise Server (SLES)- und Ubuntu-Gäste und wurde für die Power Systems Plattform optimiert. Möglich ist eine Mehrfachzuweisung von gemeinsamen Prozessoren und Arbeitsspeicher, um eine höhere Auslastung sowie ein dynamisches Hinzufügen und Entfernen von virtuellen Geräten sowie Live-VM-Migrationen zu unterstützen.

Erweitertes Virtualisierungsmanagement ist mit PowerVC (Virtualisation Center) verfügbar. Auf Grundlage von OpenStack kann die Power Systems Cloud-Infrastruktur mit einer breiten Palette an Verwaltungslösungen verbunden werden. Über erweiterte Platzierungsalgorithmen für VMs und eine anwenderfreundliche Oberfläche, mit deren Hilfe Administratoren in IBM AIX, IBM i oder Linux-Umgebungen rasch auf neue geschäftliche Anforderungen reagieren können, lässt sich eine optimale Auslastung von Power Systemen erzielen.

Für echte elastische nutzungsbasierte Cloud-Funktionen verfügt Power Systems über Capacity on Demand (CoD), über das sich zusätzlicher Arbeitsspeicher und Rechenressourcen hinzufügen lassen, um Lastspitzen im System abzufangen.

Auf Grundlage von Technologien zur Plattformverwaltung auf Power Systems können Unternehmen Tools nutzen, um ihre Systeme mit maximaler Effektivität, Energieeffizienz und Kostenkontrolle bereitzustellen, zu optimieren und zu pflegen.

Cloud-Einstiegslösungen

IBM Cloud Manager mit OpenStack ist eine modulare, extrem flexible und anwenderfreundliche Lösung für die Bereitstellung von Cloud-Services in privaten, öffentlichen und hybriden Clouds und lässt sich in heterogenen Infrastrukturen wie Power Systems, System z und x86 einsetzen.

IBM Cloud Manager mit OpenStack kann durch ein automatisiertes Prozessmanagement und Bereitstellungsverfahren für standardisierte Images den manuellen Verwaltungsaufwand reduzieren, die Produktivität verbessern und Fehler reduzieren. Die Cloud-Administration wird durch eine intuitive Oberfläche für die Verwaltung von Projekten, Benutzern und VMs sowie die Überwachung von heterogenen Workloads und Cloud-Ressourcen vereinfacht. Mit Hilfe von optimierenten Freigaberegelen Sie den Überblick und sorgen für optimale Cloud-Performance, während die Workload-Überwachung den Übergang zu Geschäftsmodellen mit nutzungsabhängiger Verrechnung ermöglicht. IBM Cloud Manager mit OpenStack ist bei wachsenden Geschäftsanforderungen der erste Schritt zu umfangreicheren Cloud-Angeboten von IBM.

IBM Power Systems Solution Edition for Cloud ist ein anpassbares, werksseitig konfiguriertes System mit integrierten Netzwerk-, Rechen-, Speicher- und Softwarefunktionen, das eine schnelle Inbetriebnahme der Cloud ermöglicht und so spürbaren Mehrwert schafft. Kunden können zwischen verschiedenen Systemkonfigurationen wählen, die individuellen geschäftlichen und Workload-orientierten Anforderungen gerecht werden: Die Solution Editions for Cloud der Einstiegs- bis Enterprise-Klasse erleichtern die Bestellung der richtigen Größe und Skalierbarkeit einer PowerVM basierten Cloud und helfen Kunden dabei, Cloud-Service-Bereitstellungen mit einer Servicequalität, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Enterprise-Klasse umzusetzen.

IBM Power Systems Solution Edition for Scale Out Cloud ist ein 1- oder 2-Socket-System, das auf der neuesten POWER8 Prozessortechnologie von IBM aufbaut und durch ein einzigartiges Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mit dem PowerKVM Hypervisor, den Cloud-Management-Tools von OpenStack und Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) ermöglicht die Solution Edition for Scale Out Cloud eine intelligente horizontale Skalierung offener Infrastrukturen. Dabei benötigt sie weniger Hardware, Energie und Kühlung und erreicht im Vergleich zu Vorgängergenerationen die doppelte Kapazität bei Cloud-Services, bei denen es auf hohe Rechenleistung und Speicherbandbreite ankommt, wie zum Beispiel Big Data und Analysen.

Für SAP-Kunden, die eine Virtualisierung mit dem LandScape Virtualisation Manager (LVM) vorgenommen haben, kann die IBM Entry Cloud Configuration for SAP Solutions on Power Systems als Referenzkonfiguration dienen, die eine bewährte und regelbasierte Softwarekonfiguration und Hardwarearchitektur bereitstellt, damit Kunden ihre virtualisierten SAP Landscape Virtualisation Management-Umgebungen mit IBM Cloud Manager mit OpenStack integrieren und automatisieren können.

Erweiterte Cloud-Lösungen

IBM bietet mit IBM Cloud Orchestrator erweiterte Cloud-Funktionen wie eine schnelle und skalierbare Bereitstellung (optimiert für Service Provider), leistungsstarke Workflow-Orchestrierung, Virtualisation Lifecycle Management und intelligente Abrechnungs-/Chargeback-Funktionen an. Diese Lösung, die auf Open-Source-Lösungen und Standards wie OpenStack aufbaut, senkt die mit Softwareintegrationen verbundenen Risiken und beschleunigt die Bereitstellung erweiterter Cloud-Rechenfunktionen.

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