Highlights

AIX, die Zukunft von UNIX

Für Unternehmen gilt es, im Bereich der Informationstechnologien (IT) eine maximale Rendite für ihre getätigten Investitionen zu erzielen. Die IT-Infrastrukturen müssen anpassungsfähig genug sein, um flexibel auf den sich ändernden Bedarf an Rechenleistung sowie die stetig zunehmenden Workloads reagieren zu können, ohne zusätzliche Komplexität zu verursachen. Doch Flexibilität und Leistung allein genügen nicht. IT-Infrastrukturen müssen darüber hinaus ein Höchstmaß an Sicherheit sowie eine nahezu unterbrechungsfreie Verfügbarkeit bereitstellen. Gleichzeitig sollen sie die Energie- und Kühlungskosten senken.

Dies sind nur einige der Gründe, warum sich immer mehr Unternehmen für das AIX Betriebssystem von IBM mit Power Architecture Technologie entscheiden. Dank der bewährten Skalierbarkeit, den fortschrittlichen Virtualisierungsfunktionen und den Features für Sicherheit, Verwaltbarkeit und Zuverlässigkeit eignet sich AIX hervorragend für den Aufbau moderner IT-Infrastrukturen. AIX ist außerdem einzigartig, was den Einsatz innovativer Technologien betrifft, die IBM im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt hat, um für ein Höchstmaß an Leistung und Zuverlässigkeit im Bereich der UNIX-Betriebssysteme zu sorgen.

Die aktuelle Version von AIX, Version 7, bekannt unter der Bezeichnung „AIX 7„, ist mit den Vorgängerversionen von AIX binär kompatibel. Dies schließt selbst AIX 6, AIX 5L und noch ältere Versionen von AIX ein. Somit können Anwendungen, die auf früheren Versionen von AIX liefen, auch unter AIX 7 uneingeschränkt eingesetzt werden.1 AIX 7 ist ein auf offenen Standards basierendes UNIX Betriebssystem und erfüllt die von der Open Group entwickelte Single UNIX Specification Version 4. AIX 7 unterstützt die Prozessoren POWER4, PPC970, POWER5, POWER6 und POWER7 sowie die neueste Generation aus der Reihe der POWER7 Prozessoren POWER7+. Während die meisten der mit AIX 7 neu hinzugekommenen Funktionen auch für ältere POWER Plattformen zur Verfügung stehen, ist der vollständige funktionale Umfang den Systemen mit den neuen POWER6 und POWER7 Prozessoren vorbehalten. Das Betriebssystem AIX wurde für die Server-Produktfamilien IBM Power, System p, System i, System p5, System i5, eServer p5, eServer pSeries und eServer i5 sowie für die auf der Power Architecture Technologie basierenden IBM BladeCenter Blades entwickelt.

Mit AIX 7 wird die vertikale Skalierbarkeit von AIX erweitert und erstreckt sich nun auf Partitionen mit 256 Prozessorkernen und 1.024 Threads für maximale Workloadabwicklung. Um die höheren Leistungsansprüche größerer Workloads zu bewältigen, unterstützt AIX 7 nun auch das neue Terabyte-Segment (TB), das die Speicherverwaltung von POWER7 Prozessoren nutzt, um die Speicherleistung zu verbessern. Diese TB-Segment-Unterstützung ist bereits in AIX 6 auf Technologielevel 6 enthalten, aber nicht automatisch in AIX 6 aktiviert.

AIX 7 bietet zusätzlich neue Virtualisierungsfunktionen, die die Konsolidierung älterer AIX V5.3 Umgebungen vereinfachen sollen. Dieses neue Merkmal ermöglicht es dem Administrator, bestehende logische Partitionen (LPAR), die mit AIX 5.3 laufen, zu sichern und in eine AIX 7 WPAR wiederherzustellen. Es setzt allerdings den Erwerb des Produkts „AIX 5.3 Workload Partitions (WPARs) für AIX 7„ voraus.

AIX 7 beinhaltet zudem eine neue integrierte Clusterfunktion, die mit Cluster Aware AIX (CAA) bezeichnet wird. Diese neue Technologie integriert Clustertechnologien in das AIX Basisbetriebssystem. Mithilfe dieser fest darin enthaltenen Clusterunterstützung stehen Befehle und APIs (Application Programming Interfaces) zur Auswahl, um einen Cluster aus einer Gruppe von AIX Instanzen zu erstellen. Zudem bietet sie eine Kernel-basierte Heartbeat-, Monitoring- und Ereignisinfrastruktur. Diese neue Infrastruktur unterstützt eine einheitliche Gerätebenennung für alle Speichergeräte in einem Cluster. Die neue CAA Funktionalität soll vor allem eine zuverlässige, skalierbare Clusterinfrastruktur für Produkte wie PowerHA SystemMirror und PowerVM bereitstellen. Somit können Kunden die Funktionalität auch direkt nutzen, um große Rechenumgebungen zu verwalten.

AIX 7 beinhaltet zudem neue Sicherheitsmerkmale, die für eine verbesserte und vereinfachte Verwaltung der Systemsicherheit sorgen. So stellt beispielsweise der neue Domain Support in Role-Based Access Control (RBAC) eine Erweiterung dar. Denn er erlaubt mithilfe einer Sicherheitsrichtlinie den Verwaltungszugriff auf bestimmte ähnliche Ressourcen – wie etwa einen Teil der verfügbaren Netzwerkadapter – einzuschränken. Auf diese Weise können IT-Abteilungen, die Services für mehrere Tenants hosten, den Administratorzugriff auf jene Ressourcen beschränken, die mit einem bestimmten Tenant verknüpft sind. Anhand von Domains kann der Zugriff auf Volume Groups, Filesysteme, Dateien und Geräte eingeschränkt werden.

Schließlich bietet AIX 7 neue Verwaltungsfunktionen wie den AIX Profile Manager. Der AIX Profile Manager verwaltet die Konfiguration von AIX anhand von eXtensible-Markup-Language-(XML-)Profilen. Diese Fähigkeit setzt auf der Funktion Runtime Expert auf, die mit AIX 6 Technologielevel 4 Einzug hielt. Diese neue Verwaltungsfunktion bietet eine IBM Systems Director Schnittstelle.

Dieses Release von AIX unterstreicht die feste Absicht von IBM, mit auf lange Sicht entwickelten UNIX-Innovationen einen geschäftlichen Mehrwert zu bieten. Diese Version von AIX ist der neueste Ableger des UNIX-Derivats AIX, dessen Geschichte vor über 20 Jahren in Austin, Texas, mit AIX auf RT PC und RISC Systems/6000 (RS/6000) begann.

AIX 7 ist in drei unterschiedlichen Editionen erhältlich: Als AIX Express Edition mit den Funktionalitäten der AIX 7 Standard Edition, aber einigen Einschränkungen bei der vertikalen Skalierbarkeit und ohne die Funktionen von AIX Profile Manager und CAA, als AIX Standard Edition mit AIX ohne Einschränkungen bei der vertikalen Skalierbarkeit und als AIX Enterprise Edition mit AIX 7, dem WPARs Manager für AIX und der IBM Systems Director Enterprise Edition mit verschiedenen Tivoli Produkten. Das AIX Basisinstallationsmedium ist für alle drei Editionen gleich: Der Kunde wählt die zu installierende Edition während des Installationsprozesses aus. Mithilfe des neuen Befehls „chedition„ lässt sich ermitteln, welche Edition verwendet wird. Zudem kann die Edition dynamisch ohne Neustart geändert werden.

Alle AIX 7 Editionen sind für alle Modelle der IBM Power Systems Hardware Produktreihe erhältlich. Kunden können die unterschiedlichen Editionen auf einem Server auch in Kombination verwenden. AIX Version 5.3 ist nur als Standard Edition erhältlich.

Funktion Vorteile
Virtualisierung
AIX WPARs Reduzierte Verwaltung und verbesserte Systemauslastung
AIX 5.2 WPARs für AIX 7 (separates Produkt) Einfache Konsolidierung älterer Workloads in neuen Systemen
Live Application Mobility Erhöhte Anwendungsverfügbarkeit, erweitertes Workloadmanagement und Energieeinsparungen
AIX LPM Erhöhte Anwendungsverfügbarkeit, erweitertes Workloadmanagement und Energieeinsparungen 2,3
Multiple Shared Processor Pools Flexibleres Ressourcenmanagement und niedrigere Ausgaben für Softwarelizenzierung2,3
Shared Dedicated Processors Verbesserte Serverauslastung2,3
Sicherheit
RBAC Erhöhte Sicherheit bei niedrigeren Verwaltungskosten
Domain Support für RBAC Erhöhte Sicherheit. Erweiterte Unterstützung für Multi-Tenant-Umgebungen
Encrypting Filesystem mit Hardwarebeschleunigung Erhöhte Sicherheit
Trusted AIX Höchstmögliche Sicherheit für kritische Behörden- und Unternehmens-Workloads
AIX Security Expert Mehr Sicherheit und weniger Verwaltungsaufwand durch übergreifende Verwaltung der Sicherheit für mehrere AIX Systeme
Secure by Default Mehr Sicherheit für Erstinstallationen von AIX 7
TE Erhöhte Sicherheit
Filesystem Permissions Tool Erhöhte Sicherheit
Nahezu unterbrechungsfreie Verfügbarkeit
CAA Verbesserte Verfügbarkeit durch verbessertes Failover. Verbesserte Administratorverwaltung bei horizontaler Skalierung
Firmware Assisted Dump Höhere Zuverlässigkeit
Concurrent AIX Updates Erhöhte Systemverfügbarkeit und mehr Sicherheit durch die unterbrechungsfreie Installation kritischer Sicherheitsupdates
Storage Keys Verbesserte AIX-Verfügbarkeit2 und verbesserte Anwendungsverfügbarkeit3
Dynamic Tracing Verbesserte Lösung zur Behebung von Ausführungs- und Leistungsproblemen
Verbesserte FFDC Erhöhte Sicherheit für AIX und beschleunigte Problemlösung
Nonintrusive Service Aids Erhöhte Sicherheit für AIX und beschleunigte Problemlösung
Funktionale Wiederherstellung Verbesserte Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit für AIX und Anwendungen
Verwaltbarkeit
Skalierbarkeit auf 1.024 Threads/256 Prozessorkerne Unterstützung extrem großer Workloads
AIX WPARs Geringere Verwaltungskosten durch Reduzierung der zu verwaltenden AIX Betriebssysteme. Erhöhte Flexibilität für die Verteilung und das Management der Workloads
Live Application Mobility Erhöhte Flexibilität für eine verbesserte Verfügbarkeit und Leistung der Anwendungen sowie geringere Energiekosten
PowerVM WPARs Manager Reduzierte Verwaltungskosten durch unternehmensübergreifendes Management der WPARs
AIX LPM Erhöhte Flexibilität für eine verbesserte Verfügbarkeit und Leistung der Anwendungen sowie geringere Energiekosten2,3
IBM System Director Console für AIX Geringere Verwaltungskosten und mehr Effizienz durch webbasierte Verwaltung über mehrere AIX Instanzen hinweg
Automatic Variable Page Size Mehr Leistung und weniger Verwaltungsaufwand
TB-Segmentgröße Verbesserte Leistung
AIX Profile Manager Vereinfacht die konsistente Konfiguration mehrerer AIX Systeme
IBM Systems Director Agent ist Bestandteil der AIX Basisinstallation Ermöglicht AIX Systemen die unmittelbare Verwaltung durch IBM Systems Director
AIX Event Infrastructure Bedienfreundliche Oberfläche für die Systemereignisüberwachung
Unterstützte Versionen von openssh und openssl sind auf den AIX Basisinstallationsmedien enthalten Vereinfachte Installation der häufigsten Open-Source-Tools

Kontakt mit IBM




Vorteile

Unternehmen, die sich dem Konzept des Smarter Computing verschrieben haben, implementieren eine IT-Infrastruktur auf Basis der IBM Power Systems-Plattform, die für Daten konzipiert ist, auf bestimmte Aufgaben ausgerichtet ist und mit Cloudtechnologien verwaltet wird. Mit Power Systems können Unternehmen ihre Mitbewerber hinter sich lassen, indem sie Services schneller bereitstellen, sich durch eine höhere Servicequalität ihrer Lösungen abheben und die Betriebskosten in Investitionschancen verwandeln, weil Services überaus wirtschaftlich erbracht werden.

Hardware

Zur Gewinnung von Erkenntnissen und für eine bessere Entscheidungsfindung setzen Unternehmen auf die sichere, flexible und offene Plattform von IBM Power Systems. Diese basiert auf dem ersten Prozessor, der für Big-Data-Workloads konzipiert wurde. Das Design von Power Systems kombiniert die Rechenleistung, Speicherbandbreite und Ein-/Ausgabe auf eine Weise, die einfacher zu nutzen und zu verwalten ist. Die Grundlage dafür sind umfassender Ausfallschutz, hohe Verfügbarkeit und große Sicherheit.

Betriebssysteme

Power-Server bieten Flexibilität und eine Auswahl von Betriebssystemen, damit Ihr Unternehmen sich die besten Anwendungen für seine Geschäftsanforderungen aussuchen kann. Ganz gleich, wie viele ausgeführt werden – in Verbindung mit PowerVM lässt sich der Nutzen von Power Systems in Ihrem Unternehmen maximieren.

Systemsoftware

Strukturieren Sie Ihr Unternehmen durch Systemsoftware um, die Virtualisierung, hohe Verfügbarkeit, Flexibilität, Sicherheit und Compliance auf Power Systems™ ermöglicht. Das integrierte IBM Konzept für die gemeinsame Entwicklung von Systemen und Systemsoftware führt zu optimierten Ergebnissen mit Power Systems.

Lösungen

Die Lösungen von IBM und IBM Business Partnern stützen sich auf die wesentlichen Vorteile von Power Systems, die Ihnen ein neues Leistungsspektrum ermöglichen und Ihrem Unternehmen zu einem neuen Wettbewerbsvorteil verhelfen können.

Migration auf Power

Während der letzten fünf Jahre sind Tausende Kunden, die ursprünglich Oracle und HP UNIX verwendeten, auf POWER migriert. Erfahren Sie mehr darüber, wie sie mithilfe von Power Systems ihre betriebliche Leistung verbessern, das Risiko verringern und die Zukunft sicherer machen konnten.