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IBM DB2 Web Query für System i

  
Übersicht Nutzen Funktionen und Vorteile

Modernisierte Abfrage für iSeries-Berichte (Query/400)
DB2 Web Query bietet die Möglichkeit, Query/400-Definitionen zu importieren und die Darstellung der Green Screen-Berichte für die Veröffentlichung im Internet zu verbessern. Berichten können Grafiken, Parameterangaben und OLAP-ähnliches Slicing und Dicing hinzugefügt werden. Der Bericht kann auch angezeigt werden, ohne dass der Endbenutzer online sein muss.

Einfacher Zugriff auf komplexe Datenstrukturen
DB2 Web Query ermöglicht die automatische Erkennung von Abhängigkeiten, die über Tabellen/Dateien in Ihren Daten definiert werden, sowie den Import in die zugehörigen Metadaten. Für den Endbenutzer wird es dadurch deutlich einfacher, die Daten zu verstehen, ohne sich über die Verknüpfung mehrerer Tabellen Gedanken machen zu müssen. Mit der Funktion „Developer Workbench“ können die Metadaten noch verbessert werden. Dabei werden mehrdimensionale Beziehungen für die OLAP-Verarbeitung (Online Analytical Processing) definiert oder HTML-basierte zusammengesetzte Berichte erstellt.

DB2 for i5/OS-Funktionen für die Abfrageverarbeitung
DB2 Web Query nutzt die DB2 for i5/OS-Funktionen zur Abfrageoptimierung in vollem Umfang:

  • SQL Query Engine (SQE) – die neueste Funktion in i5/OS Query Optimisation, mit einem neuen Statistikmanager, der weiterentwickelte und komplexere Datenbankstatistiken für die Verwendung im Abfragezugriffsplan bietet.
  • Materialised Query Tables (MQTs) – „optimiererungsgesteuerte“ Übersichtstabellen, die die Ergebnisse einer Abfrage mit der Abfragedefinition enthalten, automatisch durch das Optimierungsprogramm gelesen werden können und damit eine bahnbrechende Möglichkeit bieten, die Antwortzeiten für komplexe SQL-Abfragen zu verbessern.
  • Look-ahead Predicate Generation (LPG) – eine von IBM patentierte DB2 for i5/OS-Optimierungsmethode, bei der die Abfrage intern neu geschrieben wird, um komplexe Abfragen effizienter zu verarbeiten. Dabei werden reduzierte, zusammengesetzte Joinbedingungen vorsorglich und im Voraus eingesetzt, um zufälliges I/O in den umfangreichsten Tabellen deutlich zu verringern.
  • Encoded Vector Indexes (EVIs) – eine von IBM patentierte DB2 for i5/OS-Technologie, die die Leistung von Data-Warehouse-Abfragen deutlich verbessern kann. Das Optimierungsprogramm verwendet sowohl EVI-Symboltabellen und Strukturen von Vektorfeldgruppen als auch Statistikdaten, die in der Symboltabelle gespeichert sind. Damit können Verfahren angewandt werden, wie z. B. die dynamische Bitmapverarbeitung, durch die Abfragen von Endbenutzern erheblich beschleunigt werden.
  • Das in DB2 for i5/OS integrierte On Demand Performance Centre bietet Funktionen, die die Verarbeitung von Abfrageworkloads in DB2 transparent machen. Durch Echtzeitanalysen des SQL Plan Cache, autonome Indexierung und einfach zu verwendende Datenbanküberwachungsprogramme stehen Funktionen zur Verfügung, die den optimalen Betrieb Ihres Systems gewährleisten.

Weniger Aufwand für den IT-Support
Die Code-Installation auf einem zentralen Server und die Thin Client-Implementierung von DB2 Web Query bietet folgende potenzielle Vorteile:

  • Niedrigere Installationskosten – es muss keine Client-Software geladen werden
  • Niedrigere Wartungskosten – Upgrades und Patches müssen nur auf dem Server installiert werden
  • Geringer Aufwand bei der Benutzerverwaltung
  • Einfachere und besser kontrollierte Dokumentsicherung und -archivierung – alle Daten werden unter i5/OS gespeichert
  • Einfachere und besser kontrollierte Verwaltung im Hinblick auf die Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen – Nutzung der i5/OS-Sicherheits- und -Überwachungsfunktionen

Speicherung der Daten in DB2
Zahlreiche auf dem Markt erhältliche Berichtstools für Unternehmen zwingen die Kunden, Daten aus DB2 zu verschieben oder mehrere Server für die Unterstützung der verschiedenen Funktionen zur Berichterstellung anzuschaffen. IBM bietet eine Thin Client-Implementierung auf der Grundlage eines i5/OS-Servers, bei der die gesamte Infrastruktur der Berichterstellung für System i Kunden vereinfacht wurde. Weiterhin zeichnet sich diese Lösung aus durch die Vereinfachung von Software-Upgrades, höhere Zuverlässigkeit, geringeren Datenaustausch über das Netzwerk und Vereinfachung der Sicherheits- und Überwachungsfunktionen.

Abfragen auf Remote-Datenbanken
Dank der Installation auf einem zentralen Server bietet DB2 Web Query die Möglichkeiten, Daten aus DB2 for i5/OS-Remote-Datenbanken in einem Bericht zusammenzustellen. Dadurch werden komplexe Datenreplikationen vermieden, da die Daten an der ursprünglichen Position bleiben und nur bei Bedarf in einen Bericht aufgenommen werden.

Mit Hilfe zusätzlicher Adapter von Information Builders kann DB2 Web Query darüber hinaus auf Daten unterschiedlicher Managementsysteme für relationale Datenbanken oder auf ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) zugreifen. Durch Hinzufügen des SQL Server Adapters von Oracle oder Microsoft® kann z. B. ein DB2 Web Query-Bericht erstellt werden, in dem Daten aus diesen Quellen enthalten sind.

Durch den Einsatz unterschiedlicher ERP-Adapter kann die Umstellung von komplexen ERP-Datenbanken auf leicht verständliche, metadatengesteuerte Berichte mit DB2 Web Query problemlos gestaltet werden. Es stehen über einhundert Adapter von Information Builders zur Verfügung, um die Verbindung zu anderen Datenbank- oder ERP-Systemen herzustellen.

Kleine Einstiegskonfiguration mit zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten
DB2 Web Query schafft die Grundlage für komplexere Business Intelligence-Anwendungen, wie z. B. Cubing, Data-Mining und unternehmensweite Data-Warehouse-Implementierungen. Die Unterstützung von APIs (Application Program Interface) wird von Information Builders für gängige Data-Mining- und Cubing-Technologien unter i5/OS über den IBM Business Partner SPSS zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des Data Migrator-Tools von Information Builders besteht die Möglichkeit, Data-Warehouses oder Datamarts zu erstellen. Über Komponenten von IBM Information Server, wie z. B. WebSphere DataStage und WebSphere QualityStage, können hochentwickelte, metadatengesteuerte ETL-Funktionen (Extract, Transformation and Load) sowie Funktionen zur Datenbereinigung genutzt werden. Es lohnt sich darüber hinaus, sich über Business Intelligence-Lösungen von IBM Business Partnern im Rahmen des System i Tools Innovation-Programms zu informieren, die sich als Ergänzung Ihrer Installation von DB2 Web Query anbieten. Verschiedene Lösungen finden Sie unter: http://www.ibm.com/partnerworld/wps/pub/ systems/i/technical/iii/tools_roadmap?gcLang=en (US).

Schnelle Produktivitätssteigerung mit wenig Schulungsaufwand
DB2 Web Query ist sehr einfach zu erlernen. Endbenutzer haben daher innerhalb weniger Stunden (und nicht Tagen oder sogar Wochen) das nötige Know-how, um Berichte zu erstellen und auszuführen. IBM stellt im Rahmen des IBM DB2 Web Query Redbook eine Reihe von Lernprogrammen zur Verfügung. Sie können diese Lernprogramme unter folgender Adresse aufrufen: http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/sg247214.html

IBM und IBM Business Partner bieten darüber hinaus Quick Start Services für die Installation und die Erstellung einiger Berichte zur Verfügung. Diese Services sind in ein einfaches Kundenprojekt integriert, das über Servicegutscheine in Anspruch genommen werden kann. Weitere Informationen zu diesen Services finden Sie unter: ibm.com/systems/i/editions/services.html (US)

Es sind aber natürlich auch umfassendere, strukturiertere Schulungsmaßnahmen verfügbar. Die DB2 Web Query-Basisschulung wird online zur Verfügung gestellt und bietet eine gute Grundlage für die Arbeit mit DB2 Web Query.



 
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