Mithilfe von
IBM BladeCenter und
POWER6-basierten Blade-Servern können Sie unter Einsatz der bewährten POWER™-Technologie der sechsten Generation die Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit steigern. Zudem lassen sich dadurch die Kosten senken und Workloads durch erstklassige Virtualisierung konsolidieren.
Durch besseres Energiemanagement, das durch die EnergyScale™-Technologie möglich wird, können Sie umweltfreundlicher agieren. Und nicht zuletzt sorgt die IBM BladeCenter-Technologie für ein flexibles Management von Wachstum, Komplexität und Risiken. Mit Blade-Servern können Sie Ihr
System i und Ihre
Intel-basierten Server in einem einzigen Chassis konsolidieren und so von den Managementfunktionen sowie dem geringen Platzbedarf und den Energieeinsparungen profitieren, die sich mit IBM BladeCenter-Lösungen erzielen lassen.
BladeCenter JS22 ist ein Blade-Server mit vier Kernen und 4,0 GHz auf Basis des POWER6-Prozessors. Der Blade-Server unterstützt zwischen 2 GB und 32 GB an Speicher, verfügt über zwei 1 Gb Ethernet-Anschlüsse, ist für zwei Erweiterungskarten geeignet und umfasst ein Plattenlaufwerk. Das Modell JS22 führt die folgenden Betriebssysteme aus: i5/OS V6R1, AIX ab Version 5.3, SUSE Linux Enterprise Server für POWER ab Version 10 und Red Hat Enterprise Linux für POWER ab Version 4.6.
Das
BladeCenter H-Chassis verfügt über 14 Bladepositionen für bis zu 14 POWER6- und x86-Blade-Server. Das BladeCenter H enthält Fibre Channel-, Ethernet- und SAS-Switches.
i5/OS V6R1 wird mit Berechtigungen auf Prozessor- und Benutzerebene angeboten. Wenn i5/OS für ein IBM BladeCenter JS22 verwendet wird, müssen mindestens eine Prozessorberechtigung und mindestens zehn Benutzerberechtigungen erworben werden. Zusätzliche i5/OS-Prozessorberechtigungen sind bis zu einer Maximalzahl von vier Berechtigungen erhältlich. Zusätzliche i5/OS-Benutzerberechtigungen lassen sich in Blöcken von zehn Benutzern erwerben. Auch Benutzeroptionen für unbegrenzte Benutzeranzahl (Unlimited), externe Benutzer (External) und unbegrenzte Onlinezusammenarbeit (Unlimited Collaboration) sind verfügbar.
i5/OS auf dem Modell JS22 nutzt die
IBM PowerVM (US) Standard Edition, die mit POWER Hypervisor, Micro-Partitioning, Virtual I/O Server mit Integrated Virtualization Manager und Virtual LAN-Funktionen ausgestattet ist. Das Betriebssystem i5/OS verwendet die VIOS-Partition (Virtual I/O Server) für den Zugriff auf BladeCenter-Ressourcen und angeschlossene Speichereinheiten. Der VIOS-Partition sind die Fiber-, Ethernet- und SAS-Adapter des Blades-Servers zugeordnet. Die Partition virtualisiert die Ressourcen der i5/OS-Partition.
Die Tochterkarte QLogic Ethernet and 4 GB Fiber Channel Expansion Card (CFFh) (FC 8252) auf dem JS22-Blade-Server (der VIOS-Partition zugeordnet) ist mit dem Fiber-Switch im BladeCenter H-Chassis verbunden. Für i5/OS-Speicher werden die über die VIOS-Partition verbundenen IBM System Storage
DS4700-,
DS4800- und
DS8300-Produkte unterstützt.
Die zwei 1 GB Ethernet-Anschlüsse auf dem JS22 sind mit dem Ethernet-Switch im BladeCenter H verbunden.
Die SAS Expansion Card (CFFv) for IBM BladeCenter (FC 8250) auf dem JS22-Blade-Server (der VIOS-Partition zugeordnet) ist mit dem SAS-Switch im BladeCenter H-Chassis verbunden. Zum Backup von i5/OS-Daten auf Band wird das externe SAS-Bandlaufwerk TS2230 H3S mit Virtual Media Library in der VIOS-Partition unterstützt.
Das Plattenlaufwerk mit 73 GB oder 146 GB auf dem Blade-Server JS22 wird für die Installation von VIOS verwendet.
Für den Einsatz zusammen mit dem Betriebssystem i5/OS lässt sich der Blade-Server mit einer VIOS-Partition und einer i5/OS-Partition, mit einer VIOS-Partition und mehreren i5/OS-Partitionen oder mit einer VIOS-Partition und einer Kombination aus i5/OS-, AIX- und Linux-Partitionen implementieren. Der Integrated Virtualization Manager (IVM), eine Funktion von VIOS, wird zur Konfiguration und zum Management der Partitionen genutzt. Mit der JS22-Implementierung bietet i5/OS keine Speichervirtualisierung für andere Partitionen auf dem Blade-Server oder für System x oder BladeCenter-Server mit iSCSI-Anschluss.
Zum Backup der i5/OS V6R1-Partition wird die Virtual Media Library-Funktionalität der VIOS-Partition verwendet. Die Virtual Media-Images sind dateigesicherte Einheiten in der VIOS-Partition. Sie sind für i5/OS als optische Standardeinheiten mit Lese-/Schreibzugriff zugänglich. Die Dateien werden dann von VIOS auf einem externen SAS-Bandlaufwerk TS2230 H3S über den SAS-Adapter in der VIOS-Partition gespeichert. Eine weitere Option für das Backup ist der Download der Virtual Media-Imagedatei auf einen anderen Server mit einem angeschlossenen Bandlaufwerk. Dies erfolgt über die browserbasierte Integrated Virtualization Manager-Schnittstelle. Die Dateien werden dann lokal auf dem Bandlaufwerk gespeichert, das an diesen Server angeschlossen ist.
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