Vereinfachung und Kostensenkung durch Innovation
IBM Power-Server basieren auf bis zu 64 POWER6-Prozessorkernen. Sie unterstützen Virtualisierungs- und Systemmanagementtechnologien. IBM PowerVM bietet erweiterte Virtualisierungtechnologien für nahezu jede IT-Umgebung kleiner, mittlerer und großer Unternehmen. Ein Beispiel ist die dynamische logische Partitionierung (LPAR) von PowerVM, mit der ein einzelner Power-Server mehrere Betriebssysteme gleichzeitig ausführen kann – z. B. IBM i, AIX, Linux® sowie Microsoft® Windows® Server, Linux und VMware durch Integration in IBM System x oder BladeCenter.
Im Wesentlichen bietet sie Unternehmen aller Größen eine auf Großunternehmen zugeschnittene Funktionnalität in einem Business-System. Dies bedeutet, dass weniger Server und damit auch weniger Mitarbeiter benötigt werden. Dadurch können Kosten eingespart werden, die Sie wiederum in das Wachstum Ihres Unternehmens investieren können.
Maximale Nutzung von IT-Ressourcen
Mit der Power Systems-Produktfamilie sind Sie in der Lage, eine Vielzahl von Geschäftsanwendungen auszuführen, ohne dass die Kosten anfallen und die komplexen Strukturen entstehen, die häufig mit dem Management mehrerer physischer Server verbunden sind. Da PowerVM Ressourcen in einem Pool zusammenfassen und deren Verwendung über mehrere Anwendungsmgebungen und Betriebssysteme optimieren kann, wird eine schlechte Auslastung von Servern vermieden. Dank innovativer dynamischer LPAR-Funktionen kann eine einzelne Partition als völlig separate Linux-, AIX- oder IBM i Betriebsumgebung funktionieren. PowerVM ermöglicht die automatische Anpassung von Prozessorressourcen im Pool für mehrere Betriebssysteme. Dabei wird von inaktiven Partitionen Verarbeitungsleistung „ausgeliehen“, um hohe Transaktionsvolumen auf anderen Partitionen zu bewältigen.
PowerVM auf Power Systems bietet die nötige Leistung und Flexibilität, um mehrere Systeme in einem System zu konsolidieren. PowerVM Micro-Partitioning unterstützt bis zu zehn dynamische LPARs pro Prozessorkern. Abhängig davon, welcher Power-Server verwendet wird, können so bis zu 254 unabhängige Server ausgeführt werden, die alle über eigene Prozessoren und Speicherressourcen innerhalb eines einzelnen physischen Power-Servers verfügen. Die Konsolidierung von Systemen mit PowerVM bietet die Möglichkeit, die Betriebskosten zu senken, die Verfügbarkeit und Service-Levels zu verbessern und das Systemmanagement zu vereinfachen. Außerdem ermöglicht dies Unternehmen die schnelle Implementierung von Anwendungen. Des Weiteren bietet die PowerVM-Technologie die Möglichkeit, Netzwerkstrukturen zu vereinfachen und mehrere Geschäftsprozesse zu zentralisieren.
Zudem können mit der Power Systems-Familie, auf der das Betriebssystem IBM i ausgeführt wird, problemlos leistungsfähige, integrierte System x oder BladeCenter-Systemerweiterungen für das Management von Servern mit Intel®-Prozessor integriert werden. Diese flexiblen und preisgünstigen Angebote bieten eine nahtlos integrierte und benutzerfreundliche Lösung und sind damit eine effiziente Alternative zum Einsatz von Windows Server, Linux oder VMware auf mehreren Standalone-Servern.
Einfacheres Management von IT-Ressourcen
Die Power Systems-Familie mit dem Betriebssystem IBM i bietet eine innovative Speicherarchitektur, die Ihnen flexiblere Möglichkeiten als andere UNIX®-, Windows- und Linux-Serverumgebungen bietet. Bei typischen Server-Farmen sind an jedem Server dedizierte Plattenlaufwerke angeschlossen. Dies bedeutet, dass der Serveradministrator die Speicherkapazität jedes Servers separat verwalten muss. Mit der Power Systems-Familie und dem Betriebssystem IBM i können alle Plattenlaufwerke als zentraler RAID-Pool (Redundant Array Of Independent Disks (RAID5 oder RAID6)) oder gespiegelter, geschützter Speicher verwaltet werden. Durch eine bessere Speicherauslastung kann damit die Datenverwaltung vereinfacht und die Produktivität gesteigert werden. Mit dem Betriebssystem IBM i kann ein Pool aus Plattenlaufwerken verwaltet und jeder einzelnen Betriebsumgebung Speicher zugeordnet werden. Eine einzige konsolidierte Datensicherung ermöglicht eine deutliche Reduzierung des Gesamtaufwands für den Schutz Ihrer geschäftskritischen Daten, die in Anwendungen auf den zahlreichen Servern gespeichert sind. Durch die Virtualisierung von Speicherkapazität bietet das Betriebssystem IBM i weitere Vorteile: ein hervorragendes Leistungsverhalten bei mehreren Workloads, optimale Auslastung der Speicherressourcen und Verringerung der Kosten für das Speichermanagement, die normalerweise mit dem Einsatz von Server-Farmen verbunden sind. IBM i 6.1 (bisher bekannt als i5/OS V6R1) bietet jetzt Speicher für zusätzliche Partitionen mit IBM i 6.1 auf Servern mit POWER6-Prozessor sowie für AIX- und Linux-Partitionen.
LPARs und integrierte BladeCenter- und System x Lösungen können auch die Virtual Ethernet-Technologie auf Power Systems verwenden. Mehr als 4.000 einzelne Netzwerke können so definiert werden, dass schnelle, äußerst sichere Verbindungen zwischen mehreren Betriebsumgebungen für effektive anwendungsübergreifende Datenübertragungen zur Verfügung stehen.
Zusätzliche Einheiten, wie z. B. Band-, CD-ROM- und DVD-Laufwerke, können von LPARs und integrierten System x oder Blade-Servern verwendet werden. Dadurch ergeben sich geringere Hardwarevoraussetzungen für die Verwendung von IBM i, AIX-, Linux- und Windows-Anwendungen, und die Auslastung dieser Ressourcen kann verbessert werden. Mit dieser Integrationslösung können Sie nicht nur physische I/O-Ressourcen (Input/Output) gemeinsam nutzen, sondern Ihr Know-how für das Management unter IBM i und bewährte Verfahren auch für diese zusätzlichen Betriebsumgebungen nutzen.
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