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IBM i 6.1

  
Der nächste Schritt auf dem Weg zu effizienten und ausfallsicheren Geschäftsprozessen
Übersicht Funktionen Blade-Server Programmkonvertierung

Für IBM i 6.1 (i5/OS V6R1) ist eine Konvertierung aller Programme erforderlich, die unter früheren Releases erstellt wurden, die IBM Machine Interface (MI) verwendeten. Durch diese Konvertierung werden die Programme aufgerüstet und aktualisiert, so dass Sie von den Vorteilen der neuesten Systemerweiterungen profitieren können, z. B. der erweiterten Systemintegrität, der höheren Leistung und einer Reihe neuer Betriebssystem- und Prozessorfunktionen. Damit ein Programm konvertiert werden kann, müssen seine Erstellungsdaten verfügbar sein (manchmal auch Beobachtbarkeit genannt). Programme, die für IBM i ab V5R1 erstellt wurden, speichern ausreichende Erstellungsdaten für die Konvertierung automatisch. Kunden und ISVs mit Programmen, die für OS/400® V4R5 und frühere Versionen erstellt wurden, müssen sicherstellen, dass die Erstellungsdaten für den Konvertierungsprozess zur Verfügung stehen.

Um Sie bei der Planung einer Programmkonvertierung zu unterstützen, stellt IBM das Analyze Object Conversion-Tool (ANZOBJCVN) für IBM i 5.3 und 5.4 (i5/OS V5R3 und V5R4) zur Verfügung. Mithilfe dieses Tools können Sie mögliche Schwierigkeiten bei der Konvertierung ermitteln. Sollten solche erkannt werden, gibt das Tool eine Schätzung zum Zeitaufwand ab, der mit der Programmkonvertierung verbunden ist.

Benötigen Sie weitere Informationen zur Programmkonvertierung? Diese finden Sie im ITSO Redpaper IBM i Program Conversion: Getting ready for IBM i 6.1 (US).


Fragen und Antworten zur Programmkonvertierung
F1. Was bedeutet Programmkonvertierung?
A1. Konvertierung bezeichnet generell die Vornahme von Änderungen an Objekten und wird auch verwendet, um sonstige Systemänderungen zu beschreiben. In diesem besonderen Fall könnten auch "Aufrüstung" oder "Aktualisierung" verwendet werden. Jedes Machine Interface-Programm sichert seinen Namen, seine Position, das Benutzerprofil des Eigners und ähnliche Attribute. Die ausgeführten Machine Interface-Prozesse werden die gleichen sein. Allerdings wird das interne Format des Programmobjekts geändert, und die ausführbaren Hardwareinstruktionen werden ersetzt.
F2. Welche Releases sind inwiefern betroffen?
A2. Programme verfügen auf V6R1M0 über ein neues Format. Dies bedeutet, dass Programme, die für frühere Releases erstellt wurden, konvertiert werden müssen, bevor sie auf V6R1M0 oder höher ausgeführt werden können. Analog dazu werden auch Programme, die unter V6R1M0 oder höheren Releases erstellt wurden, konvertiert, bevor sie auf V5R4M0 oder einem früheren Release ausgeführt werden können.
F3. Warum jetzt eine Programmkonvertierung?
A3. Die Softwaregestaltung und die Hardware, die von der System i Plattform verwendet werden, sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem deutliche Verbesserungen wichtiger Systemaspekte – Integrität, Leistung und Funktionalität – erreicht werden können, einfach durch die Nutzung der Systemarchitektur zur Programmtransformation.
F4. Fand bisher schon einmal eine Programmkonvertierung statt?
A4. Diese Konvertierung ist die dritte in der Geschichte der Machine Interface-Architektur. Die erste erfolgte bei der Umstellung von System/38 auf AS/400 V1R1M0 im Jahr 1988. Die zweite wurde für AS/400 V3R6M0 im Jahr 1995 vorgenommen, als Programme von 48-Bit- auf 64-Bit-Adressen aufgerüstet wurden und einen anderen Hardware-Instruktionssatz ausführten. Die jetzige Konvertierung ist einfacher als die früheren. Die meisten anderen Objekttypen werden dieses Mal beispielsweise nicht geändert. Die Programmkonvertierungen sollten nun auch sehr viel schneller ablaufen.
F5. Welche Möglichkeiten habe ich bei der Konvertierung?
A5. Die Programmkonvertierung oder - transformation kann auf drei verschiedene Arten erfolgen: während der Installation oder des Ladens, nach einem expliziten Terminplan oder bei der ersten Ausführung eines Programms. Sie können die Konvertierungsmethoden beliebig kombinieren, um Ihrer eigenen Situation gerecht zu werden.
F6. Benötige ich Quelle und Compiler?
A6. Nein, in den meisten Fällen nicht. Die Programmtransformation wird vom System i Licensed Internal Code verarbeitet, ohne dass erneut kompiliert werden muss. Es gibt einige wenige Ausnahmen, die in einer späteren Frage und Antwort behandelt werden.
F7. Woher weiß ich, dass alle meine Programme konvertiert werden können?
A7. Wie in der Produktvorschau erläutert, können in der Regel Programme konvertiert werden, die für die Releases V5R1M0 und höher erstellt wurden. Die einzigen Ausnahmen sind Programme, die auf nicht unterstützte Weise geändert wurden. Programme, die für die Releases V4R5M0 und früher erstellt wurden, können konvertiert werden, wenn ihre Erstellungsdaten nicht vollständig entfernt wurden. Programme, die nicht konvertiert werden können, müssen von der Quelle rekompiliert werden. Mit dem von IBM angebotenen Tool ANZOBJCVN (über ein PTF zur Ausführung auf V5R4M0 oder V5R3M0 bereitgestellt) kann beurteilt werden, welche Programme konvertierbar sind. Das Tool liefert auch Schätzungen zur Konvertierungsdauer.
F8. Welcher Unterschied besteht zwischen Konvertierung und Binärkompatibilität?
A8. Durch Binärkompatibilität können Programme ohne Änderung ausgeführt werden, jedoch möglicherweise in verminderter Form, wenn die zugrunde liegende Hardware erheblich verändert wurde. Im Gegensatz dazu können Programme durch Programmkonvertierungen auf der System i Plattform ohne Änderung, jedoch in aufgerüsteter Form ausgeführt werden, insbesondere wenn die zugrunde liegende Hardware erheblich verändert wurde. Die System i Plattform unterstützt Binärkompatibilität zwischen Konvertierungen, nutzt jedoch gelegentlich die Konvertierung zur Verbesserung oder Aufrüstung von Programmen. Andere kommerzielle Systeme sind nicht auf Architekturen aufgebaut, die die Softwarefunktionalität durch eine Programmobjektkonvertierung verbessern können.
F9. Werden die Programme meiner System/36- und System/38-Umgebung weiterhin ausgeführt werden können?
A9. Ja. Auch diese Programme können für die Ausführung auf V6R1 konvertiert werden. Die einzige Ausnahme wäre, wenn die Erstellungsdaten aus irgendeinem Grund entfernt worden wären. Sie können mithilfe von ANZOBJCVN herausfinden, ob diese Programme konvertierbar sind.
F10. Welche Möglichkeiten bestehen für Softwarelieferanten, spezielle Fragen zu stellen?
A10. Wenden Sie sich hierzu an die Gruppe IBM ISV Enablement for IBM i unter iaic@us.ibm.com. Bitte geben Sie dabei Ihre PartnerWorld-Nummer an.
F11. Ich bin ein Softwarelieferant. Wie kann ich IBM darüber informieren, dass meine Anwendung für die Ausführung auf V6R1 bereit ist?
A11. Wenden Sie sich hierzu an die Gruppe IBM ISV Enablement for IBM i unter iaic@us.ibm.com. Bitte geben Sie dabei Ihre PartnerWorld-Nummer, den genauen Produktnamen und die Versionsinformationen an.



 
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