| Mithilfe von IBM BladeCenter und Blade-Servern mit POWER6-Prozessor können Sie unter Einsatz der bewährten POWER™-Technologie der sechsten Generation die Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit steigern. Zudem lassen sich dadurch die Kosten senken und Workloads durch erstklassige Virtualisierung konsolidieren. Durch besseres Energiemanagement, das durch die EnergyScale™-Technologie möglich wird, können Sie umweltfreundlicher agieren. Und nicht zuletzt sorgt die IBM BladeCenter-Technologie für ein flexibles Management von Wachstum, Komplexität und Risiken. Mit Blade-Servern können Sie Power-Server und Server mit Intel-Prozessor (US) in einem einzigen Gehäuse konsolidieren und so von den Managementfunktionen, dem geringen Platzbedarf und den Energieeinsparungen profitieren, die sich mit IBM BladeCenter-Lösungen erzielen lassen. |
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Blade-Server
- Das BladeCenter JS12 ist ein Blade-Server mit zwei Prozessorkernen und einem POWER6-Prozessor mit 3,8 GHz. Der Blade-Server unterstützt zwischen 2 GB und 64 GB Hauptspeicherkapazität, verfügt über zwei 1 Gb Ethernet-Anschlüsse, ist für zwei Erweiterungskarten geeignet und hat zwei Plattenlaufwerke. Das JS12 unterstützt folgende Betriebssysteme: IBM i 6.1 (IBM i5/OS V6R1), AIX ab Version 5.3, SUSE Linux Enterprise Server 10 für POWER ab SP1 und Red Hat Enterprise Linux für POWER ab Version 4.6. Zusammen mit IBM i 6.1 wird das JS12 in BladeCenter S-Gehäusen unterstützt.
- Das BladeCenter JS22 ist ein Blade-Server mit vier Prozessorkernen und einem POWER6-Prozessor mit 4,0 GHz. Der Blade-Server unterstützt zwischen 2 GB und 32 GB Hauptspeicherkapazität, verfügt über zwei 1 Gb Ethernet-Anschlüsse, ist für zwei Erweiterungskarten geeignet und hat ein Plattenlaufwerk. Das JS22 unterstützt folgende Betriebssysteme: IBM i 6.1, AIX ab Version 5.3, SUSE Linux Enterprise Server 10 für POWER ab SP1 und Red Hat Enterprise Linux für POWER ab Version 4.6. Zusammen mit IBM i 6.1 wird das JS22 in BladeCenter S- und BladeCenter H-Gehäusen unterstützt.
Gehäuse
- Das BladeCenter S-Gehäuse hat sechs Blade-Positionen für bis zu sechs Blade-Server mit POWER6- und x86-Prozessor. Es können bis zu 12 Plattenlaufwerke installiert werden. In dem Gehäuse befinden sich außerdem Ethernet- und SAS-Switchmodule.
- Das BladeCenter H-Gehäuse hat 14 Blade-Positionen für bis zu 14 Blade-Server mit POWER6- und x86-Prozessor. Das BladeCenter H enthält Fibre Channel-, Ethernet- und SAS-Switchmodule.
Betriebssystem IBM i
- IBM i 6.1 wird mit Berechtigungen auf Prozessor- und Benutzerebene angeboten. Wenn IBM i für ein IBM BladeCenter JS12 oder JS22 verwendet wird, müssen mindestens eine Prozessorberechtigung für IBM i und mindestens zehn Benutzerberechtigungen erworben werden. Zusätzliche Prozessorberechtigungen sind bis zu einer Maximalzahl von zwei Berechtigungen auf dem JS12 und vier Berechtigungen auf dem JS22 erhältlich. Zusätzliche Benutzerberechtigungen für IBM i können in Paketen mit jeweils zehn Berechtigungen erworben werden. Es sind auch Benutzeroptionen für eine unbegrenzte Benutzeranzahl (Unlimited), externe Benutzer (External) und unbegrenzte Onlinezusammenarbeit (Unlimited Collaboration) verfügbar.
- IBM i auf dem Modell JS12 und JS22 nutzt die IBM PowerVM (US) Standard Edition, in der POWER Hypervisor, Micro-Partitioning, Virtual I/O Server mit Integrated Virtualization Manager, Lx86 und Virtual LAN-Funktionen enthalten sind. Die PowerVM Standard Edition steht ohne Aufpreis auf den Blade-Servern der BladeCenter JS12 und JS22 zur Verfügung. Das Betriebssystem IBM i verwendet die VIOS-Partition (Virtual I/O Server) für den Zugriff auf BladeCenter-Ressourcen und angeschlossene Speichereinheiten. Der VIOS-Partition sind die Fiber-, Ethernet- und SAS-Adapter des Blades-Servers zugeordnet. Die Partition virtualisiert die Ressourcen der Partition mit IBM i. IVM wird für die Erstellung und das Management der Partitionen auf dem Blade-Server verwendet.
- Für den Einsatz zusammen mit dem Betriebssystem IBM i lässt sich der Blade-Server mit einer VIOS-Partition und einer IBM i Partition, mit einer VIOS-Partition und mehreren IBM i Partitionen oder mit einer VIOS-Partition und einer Kombination aus IBM i, AIX- und Linux-Partitionen implementieren. Integrated Virtualization Manager (IVM), eine Funktion von VIOS, wird für Konfiguration und Management der Partitionen genutzt. Mit der JS12- und JS22-Implementierung bietet IBM i keine Speichervirtualisierung für andere Partitionen auf dem Blade-Server oder für System x oder BladeCenter-Server mit iSCSI-Anschluss.
- Zum Backup der Partition mit IBM i 6.1 wird die Virtual Media Library-Funktionalität der VIOS-Partition verwendet. Die Virtual Media-Images sind dateigesicherte Einheiten in der VIOS-Partition. Sie sind für IBM i als optische Standardeinheiten mit Lese-/Schreibzugriff zugänglich. Die Dateien werden dann über VIOS auf einem externen SAS-Bandlaufwerk TS2230 H3S über den SAS-Adapter in der VIOS-Partition gespeichert. Eine weitere Option für das Backup ist der Download der Virtual Media-Imagedatei auf einen anderen Server mit einem angeschlossenen Bandlaufwerk. Dies erfolgt über die browserbasierte IVM-Schnittstelle. Die Dateien werden dann lokal auf dem Bandlaufwerk gespeichert, das an diesen Server angeschlossen ist. Wenn Tivoli Storage Manager (TSM) Server zur Verfügung steht, können die Virtual Media-Imagedateien, in denen der Backup mit IBM i enthalten ist, auch zusammen mit TSM Server gespeichert werden.
- Mit der Bestellung von IBM i auf einem BladeCenter JS12 oder BladeCenter JS22 erhalten Sie ohne Aufpreis einen Gutschein (US). Über diese Gutscheine haben Sie Zugang zum technischen Know-how und den Consulting-Leistungen, die zu einem umfassenderen Verständnis und einer besseren Nutzung der neuesten Funktionen des Betriebssystems IBM i beitragen. Die Experten arbeiten mit Ihnen zusammen und helfen Ihnen beim Einstieg in ein erfolgreiches Arbeiten mit der neuen Betriebssystemumgebung.
IBM i und das JS12
- Die zwei integrierten 1 GB Ethernet-Anschlüsse auf dem JS12-Blade sind mit den Ethernet-Switchmodulen im BladeCenter S-Gehäuse verbunden.
- Das SAS-Erweiterungskarte für BladeCenter (FC 8250) auf dem JS12-Blade (der VIOS-Partition zugeordnet) ist mit dem RAID-unabhängigen SAS-Switchmodul (FC 3267, BladeCenter SAS-Konnektivitätsmodul) im BladeCenter S-Gehäuse verbunden. Der SAS-Switch ermöglicht den Zugriff auf die zwölf Laufwerke im BladeCenter S-Gehäuse und das externe SAS-Bandlaufwerk TS2230-H3S. Für redundante Speicherverbindungen zu den zwölf Laufwerken im BladeCenter S-Gehäuse wird ein zweites RAID-unabhängiges SAS-Switchmodul unterstützt.
- Zur Installation von VIOS können Sie auf dem JS12-Blade ein oder zwei SAS-Plattenlaufwerke mit 73 oder 146 GB verwenden. Bei Verwendung von zwei Laufwerken kann die VIOS-Installation gespiegelt werden. Sie können VIOS auch auf den Laufwerken im BladeCenter S-Gehäuse installieren.
IBM i und das JS22
- Im BladeCenter H-Gehäuse sind die QLogic Ethernet- und die Fiber Channel-Erweiterungskarte mit 4 GB (CFFh, FC 8252) auf dem JS22-Blade (der VIOS-Partition zugeordnet) mit dem Fiber-Switchmodul im BladeCenter H-Gehäuse verbunden. Im Hinblick auf den IBM i Speicher werden die IBM System Storage-Produkte DS4700, DS4800, 8100 und DS8300, die über die VIOS-Partition verbunden sind, unterstützt.
- Die zwei Ethernet-Anschlüsse mit 1 GB auf dem JS22 sind mit dem Ethernet-Switchmodul im BladeCenter H- oder BladeCenter S-Gehäuse verbunden.
- Die auf dem JS22-Blade installierte SAS-Erweiterungskarte (CFFv) für IBM BladeCenter (FC 8250) ist der VIOS-Partition zugeordnet. Im BladeCenter H-Gehäuse wird sie mit dem SAS-Switchmodul im BladeCenter H-Gehäuse verbunden, um die Verbindung mit dem externen SAS-Bandlaufwerk TS2230 H3S herzustellen.
- Im BladeCenter S-Gehäuse wird die SAS-Erweiterungskarte (FC 8250) mit dem RAID-unabhängigen SAS-Switchmodul (FC 3267, BladeCenter SAS-Konnektivitätsmodul) im BladeCenter S-Gehäuse verbunden. Der SAS-Switch ermöglicht den Zugriff auf die zwölf Laufwerke im BladeCenter S-Gehäuse und das externe SAS-Bandlaufwerk TS2230-H3S. Für redundante Speicherverbindungen zu den zwölf Laufwerken im BladeCenter S-Gehäuse wird ein zweites RAID-unabhängiges SAS-Switchmodul unterstützt.
- Das Plattenlaufwerk mit 73 GB oder 146 GB auf dem Blade-Server JS22 wird für die Installation von VIOS verwendet. VIOS kann in einem SAN (Storage Area Network) mit der Konfiguration des BladeCenter H installiert werden. Sie können VIOS auch auf den Plattenlaufwerken im BladeCenter S-Gehäuse installieren.
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