IBM Newsletter zur CES 2019

IBM stellt auf der CES 2019 neue Lösungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Quantencomputing vor/ über 9.000 Patente unterstreichen IBMs Vorreiterrolle

ARMONK, N.Y. - 08 Jan 2019: Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas läutet traditionell das Tech-Jahr ein und zeigt wieder einmal eindrucksvoll, was die Tech-Zukunft für uns bereithält. Ob hochpräzise Wettervorhersagemodelle, neue Komponenten für IBM Project Debater oder das weltweit erste integrierte Quantum-Computing-System für den kommerziellen Einsatz: IBM demonstriert auf der CES 2019 eine Bandbreite an Innovationen, die uns und unsere Kunden in diesem Jahr begleiten werden. Was uns bei der Entwicklung dieser neuen Technologien seit jeher antreibt: der Wille, Daten nicht nur zu sammeln, sondern sie zu verstehen und nutzbar zu machen. Dazu bedienen wir uns der Künstlichen Intelligenz (KI), Quantencomputern und Cloud Computing – und verändern die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, unseren Alltag gestalten oder über unsere Gesundheit nachdenken.

Über 9.000 Patente unterstreichen Vorreiterrolle

Der Januar ist nicht nur der CES-Monat, sondern auch ein Monat, um Bilanz zu ziehen. Für das Jahr 2018 fällt sie aus Sicht von IBM positiv aus: IBM hat rund 9.100 US-Patente – so viele wie kein anderes Unternehmen in den USA – zugesprochen bekommen. An über 600 dieser Patente waren auch IBM-Experten aus Deutschland und der Schweiz beteiligt. Alleine 1.600 Innovationen kamen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz und auch in den Bereichen Cloud Computing, Security, Quanten Computing und Blockchain wurde die Pionierleistung zig-fach bestätigt. Zu den patentierten Technologien zählen: Das KI-Projekt Debater, das in der Lage ist, mit Menschen über komplexe Themen zu diskutieren; eine IoT- und Analyse-Plattform in der IBM Cloud, die uns hilft, die Seen und Wasserstraßen der Erde zu schützen; und eine Security-Lösung, die vor dem so genannten Vishing, dem unerwünschten Stimmen-Klau über eine VoIP-Anlage, schützt. Welche Patente in den Bereichen Cloud, Blockchain und Quanten Computing besonders hervorzuheben sind, erfahren Sie hier.

Project Debater – Speech by Crowd feiert Premiere

IBM Project Debater hat bereits im letzten Jahr für Furore gesorgt: als erstes System, das mit Menschen über komplexe Sachverhalte diskutieren kann. Auf der CES 2019 in Las Vegas wird nun eine neue Komponente dieser Technologie vorgestellt: Project Debater – Speech by Crowd. Hierbei handelt es sich um eine Cloud-basierte KI-Plattform, die die Meinungen von zahlreichen Menschen Personen zu einem kontroversen Thema auswertet, um eine kollektive Pro- und Contra-Haltung zu bilden. Hierzu nutzt die Technologie die Kern-KI hinter Project Debater. Aus diesen Argumenten konstruiert Project Debater – Speech by Crowd dann automatisch Standpunkte, um das Thema entweder zu unterstützen oder zu hinterfragen. Die Fähigkeiten von Project Debater – Speech by Crowd werden die ganze Woche am IBM Stand 14028 auf der CES 2019 anhand eines täglich wechselnden Themas demonstriert. Mehr Informationen zur Technologie finden Sie hier.

Mit Fingernagelsensor Parkinson-Erkrankungen frühzeitig erkennen

Die Stärke des menschlichen Griffs sagt viel über die Gesundheit eines Menschen aus – etwa, ob eine neurodegenerative Krankheit oder eine Herzerkrankung vorliegt. Ein neues tragbares System von IBM macht sich diese Erkenntnis jetzt bei Parkinson-Erkrankungen zunutze: Ein winziger Fingernagelsensor misst kontinuierlich, wie sich der Fingernagel einer Person biegt und bewegt – ein Schlüsselindikator für die Griffstärke eines Menschen, bei Parkinson-Patienten ist diese geschwächt ist. Das System besteht aus Dehnungsmessstreifen, die am Fingernagel befestigt sind, und einem kleinen Computer. Dieser erfasst die Dehnungswerte des Fingernagels, sammelt die Daten des Beschleunigungssensors und übermittelt die Informationen an eine intelligente Uhr. Über maschinelle Lernmethoden konnte man in Tests erkennen, ob bei Handbewegungen eines Patienten erste kleine Parkinson-Anzeichen erkennbar sind. Damit trägt das Gerät maßgeblich zum frühzeitigen Erkennen der Erkrankung aufgrund der mikroskopisch kleinen Bewegungen des Fingernagels bei. Weitere Informationen finden Sie hier.

IBM und CTA kündigen Ausbildungsinitiative an

IBM und die Consumer Technology Association (CTA) haben auf der CES 2019 den Start der „CTA Apprenticeship Coalition“ bekanntgeben. Ziel dieser gemeinsamen Ausbildungsinitiative ist es, tausende neue Lehrstellen in 20 US-Bundesstaaten zu schaffen und damit dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Zudem hat sich IBM verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren mindestens 450 Lehrstellen pro Jahr zusätzlich zu schaffen. Die CTA Apprenticeship Coalition bietet einen Rahmen für mehr als 15 verschiedene Ausbildungsberufe in schnell wachsenden Bereichen, darunter Software-Engineering, Data Science und Analytik, Cybersicherheit, Mainframe-Systemadministration, kreatives Design sowie Programmmanagement. Neue Ausbildungsplätze werden zu einem großen Teil dem erfolgreichen Ausbildungsprogramm von IBM nachempfunden, das 2017 gestartet ist. Mehr Informationen zur Initiative finden Sie hier.

The Weather App: Präzise Wettervorhersage für Kansas, Kenia und Kitzingen

Das neue Modell mit dem Namen IBM Global High-Resolution Atmospheric Forecasting System - kurz: GRAF - liefert weltweit einzigartig-genaue Vorhersagen. Dafür bedient es sich der IBM Supercomputing-Technologie und nutzt als erstes Wetter-Modell IoT-Daten in großem Umfang. Mit Hilfe des Crowdsourcing-Ansatzes, bei dem Millionen bisher ungenutzter Datenquellen – wie Luftdruckwerte aus Smartphones oder Sensordaten aus Flugzeugen – erschlossen werden, lassen sich Vorhersagen noch genauer und lokaler treffen. Viele Regionen der Welt müssen sich mit Modellen begnügen, die nur alle sechs Stunden aktualisiert werden und die nur bis auf einen Bereich von zehn bis 15 km genau sind. Mit GRAF ändern IBM und The Weather Company das: Das neue Modell aktualisiert die Vorhersage für den kommenden Tag im Durchschnitt jede Stunde und bis auf drei Kilometer genau – und zwar auf dem gesamten bewohnten Globus. Versicherungen, Airlines und Landwirtschaftsbetriebe auf der ganzen Welt profitieren von diesen akkuraten Informationen, die auch in der Weather Channel App verfügbar sein werden. Mehr über IBM GRAF erfahren Sie hier.

Quanten-Computing kommerziell nutzen

Bisher waren Quantencomputer vor allem für Forschungsabteilungen interessant. Mit IBM Q Systems One ändert sich das jetzt. Gemeinsam mit Partnern aus den unterschiedlichsten Bereichen hat IBM ein integriertes System entwickelt, das außerhalb von Forschungslaboren eingesetzt werden kann und eine der größten Herausforderungen im Quanten-Computing löst - die empfindlichen Quantenzustände der Qubits. Sie lassen sich nun so lange aufrechterhalten, stabil verarbeiten, so dass auch eine kommerzielle Nutzung der Technologie möglich wird. Analog zu herkömmlichen Computern setzt sich das erste modulare, Cloud-basierte System aus tausenden, perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software-Komponenten wie Kühlung, sicherere Schnittstellen und entsprechende Firmware zusammen. Mitglieder des IBM Q Networks sollen noch in 2019 Zugang zum geplanten IBM Quanten-Computing-Zentrum in Poughkeepsie, New York, erhalten. Dort finden sie alles, was sie für ihre erste Schritte im Quanten-Computing benötigen: technisches Know-How, Hochleistungsrechner, ein Hochverfügbarkeitsrechenzentrum und natürlich IBM Q Systems One. Weitere Informationen über IBM Q Systems und das Rechenzentrum in Poughkeepsie erhalten Sie hier.

ExxonMobil und CERN schließen sich Quanten Computing Initiative an

Das IBM Q Network, ein Zusammenschluss aus Fortune 500 Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, ist um einige namhafte Mitglieder gewachsen: Nicht nur das führende Energieunternehmen ExxonMobil hat sich dem Netzwerk angeschlossen, auch die Europäische Organisation für Kernforschung CERN, die US-Einrichtungen Argonne, Fermilab und das Lawrence Berkeley National Laboratory sind nun Teil der Initiative. Die Mitglieder arbeiten direkt mit Wissenschaftlern, Ingenieuren und Beratern von IBM zusammen, um die Nutzung von Quantencomputern in einer Vielzahl von Industriezweigen und auf unterschiedlichen Anwendungsgebieten zu erforschen. Sie erhalten dafür einen Cloud-basierten Zugriff auf IBM Q-Systeme, um ihre Projekte voranzutreiben, die mit einem Quantencomputer schneller gelöst werden können als mit einem herkömmlichen Computer. Falls Sie mehr über IBM Q Network erhalten wollen, finden Sie die vollständige Meldung hier.

Kontaktinformation

Christine Paulus

Unternehmenskommunikation IBM Deutschland +49 151 14 270446 christine.paulus@de.ibm.com

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