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Sichere Zahlungen „on-the-go“: ZF, UBS und IBM bringen Blockchain-Technologie ins Fahrzeug

IBM ist der neuste Partner der Car eWallet-Kooperation / IBM Blockchain erlaubt Fahrzeugen eigenständige, sichere, transparente und effiziente Transaktionen / Car eWallet vereinfacht Nutzung von Services rund um das Fahrzeug radikal

Frankfurt - 12 Sep 2017: ZF, UBS und IBM (NY: IBM) stellen künftig gemeinsam die neue offene Automotive-Transaktionsplattform für Mobilitätsdienste auf Basis der Blockchain-Technologie bereit. Car eWallet hat das Potenzial, die Art, wie Hersteller, Zulieferer und Dienstleister digitale Transaktionen verarbeiten, radikal zu verändern und die Nutzung von Services rund um das Fahrzeug erheblich zu vereinfachen.

Autohersteller, Technologieunternehmen, Zulieferer und Mobilitäts­dienstleister – sie alle treiben die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen voran. Um wirklich autonom unterwegs sein zu können, benötigen diese Fahrzeuge jedoch einen digitalen Agenten, der selbstständig Aufgaben ausführen und Zahlungen genehmigen kann, ohne dass die Besitzer oder Nutzer selbst aktiv werden müssen.

Car eWallet ist ein innovativer, digitaler Assistent im Auto, der sicher und bequem „on-the-go“ bezahlen und Zahlungen entgegennehmen kann. Darüber hinaus kann er auch weitere Aufgaben erledigen, zum Beispiel den Kofferraum oder die Türen öffnen. Car eWallet basiert auf der IBM Blockchain-Technologie. Sie ermöglicht es, die Informationen jedes Teilnehmers im Netzwerk in einem vertrauenswürdigen und unveränderlichen Datensatz zu synchronisieren. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass jeder Nutzer nur zu den Informationen Zugang hat, die er sehen und nutzen darf. Dadurch sind sichere Transaktionen praktisch in Echtzeit möglich, ohne dass eine zentrale Instanz oder ein vertrauenswürdiger Dritter erforderlich ist. Die offene Automotive-Transaktionsplattform für mobilitätsbezogene Dienstleistungen hat das Potenzial, den E-Commerce zwischen Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Kunden radikal zu verändern.

Mehr Komfort und Sicherheit beim Car-Sharing

„Der Trend zum Car-Sharing und die autonomen Fahrzeuge der Zukunft erfordern mehr denn je ein Transaktions-Ökosystem für jedermann", so Dr. Stefan Sommer, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG. „Die Car eWallet-Technologie wird die Risiken und Kosten senken und gleichzeitig den Komfort für Besitzer und Nutzer gewaltig verbessern."

Blockchain: Transaktionen neu definiert

Die Plattform baut auf der IBM Blockchain-Technologie auf. Sie wird über die IBM Cloud bereitgestellt und von Hyperledger Fabric 1.0, einem Blockchain-Framework und einem der Hyperledger-Projekte, die von der Linux Foundation gehostet werden, angetrieben. Mit dieser Public Cloud Service-Plattform wollen die Partner ein sicheres Blockchain-Netzwerk schaffen, über das Gebühren beglichen werden können für Parken, Maut und zukünftig auch für Anwendungs­möglichkeiten wie Car Sharing, Stromtankstellen oder den Lieferservice.

„Die Welt der Mobilität entwickelt sich rapide. Selbstfahrende Fahrzeuge, Elektroautos und neue Mobilitätsdienstleistungen sind von visionären Konzepten zur Realität geworden. Zeiten großer Veränderung erfordern Transformationslösungen", sagt Dirk Wollschläger, IBM General Manager Global Automotive Industry. „Gemeinsam mit UBS und ZF entwickeln wir eine neue Mobilitätsplattform, die die Art, wie, wann und wo traditionelle Transaktionen stattfinden, neu definiert."

Veronica Lange, Head of Innovations bei UBS, ergänzt: „In der heutigen, digital vernetzten Welt arbeitet keine Institution isoliert. Als führender Finanzdienstleister streben wir die Entwicklung einer neuen Plattform an, die eine veränderte Möglichkeit bietet, Transaktionen und Bezahlungen zwischen Fahrzeugen und anderen Maschinen effizient und sicher durchzuführen."

 

Mehr Informationen: https://press.zf.com/site/press/de_de/microsites/press/list/release/release_34907.html

 

ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen ist mit 137.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2016 hat ZF einen Umsatz von 35,2 Milliarden Euro erzielt. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, wendet ZF jährlich etwa sechs Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln. Das Unternehmen verfolgt mit seinen Produkten eine Vision Zero, das Ziel einer Mobilität ohne Unfälle und Emissionen. Mit seinem umfangreichen Portfolio verbessert ZF Mobilität und Dienstleistungen nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und Industrietechnik-Anwendungen.

Über IBM

IBM ist ein Vorreiter für Open Source Blockchain-Lösungen für den Unternehmenseinsatz. IBM ist schon früh Hyperledger beigetreten, einer Open-Source-Initiative mit dem gemeinsamen Ziel branchenübergreifend Blockchain-Technologien voranzutreiben, und setzt sich stark für die Entwicklung von Blockchains mit einer offenen Governance ein. IBM hat bereits mit mehr als 400 Kunden aus den Bereichen Finanzdienstleistung, Supply Chain, Internet der Dinge, Risk Management, digitales Rechtemanagement und dem Gesundheitswesen zusammengearbeitet, um Blockchain-Anwendungen zu implementieren. Weitere Informationen über IBM Blockchain finden Sie unter www.ibm.com/blockchain.

Über UBS

UBS stellt Finanzberatung und -lösungen für vermögende, Firmen- und institutionelle Kunden weltweit sowie für Privatkunden in der Schweiz bereit. Die operative Struktur des Konzerns besteht aus dem Corporate Center und fünf Unternehmensbereichen: Wealth Management, Wealth Management Americas, Personal & Corporate Banking, Asset Management und der Investment Bank. Die Strategie von UBS baut auf den Stärken aller Geschäftsbereiche auf und konzentriert sich auf die Sparten, in denen UBS hervorragende Leistungen erbringt. Gleichzeitig möchte der Konzern die attraktiven Wachstumsaussichten in den Geschäftsbereichen und Regionen nutzen, in denen er tätig ist, um attraktive und nachhaltige Renditen für seine Aktionäre zu erwirtschaften. Alle Geschäftsbereiche sind kapitaleffizient und profitieren von einer starken Wettbewerbsposition in ihren Zielmärkten.

Kontaktinformation

Dagmar Domke
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland
+49 (0)170 480 8228
dagmar.domke@de.ibm.com

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