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IBM liefert neue POWER8-Server an Kunden aus: offene Plattform für Big Data


Armonk/Stuttgart-Ehningen - 13 Jun 2014: IBM (NYSE: IBM) liefert ab sofort die neue Generation der Power Systems-Server mit POWER8-Prozessor aus.. Der Prozessor ist über die OpenPOWER Foundation auch für eigene Entwicklungen durch andere Unternehmen lizenzierbar.

Die neuen POWER8-basierten Power Systems sind das Ergebnis dreijähriger Entwicklungsarbeit in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar und nutzen die Innovation hunderter  IBM Patente. Kunden erhalten damit hochwertige, offene Technologien. Die Server wurden besonders für Big Data-Aufgaben entwickelt und erlauben es Organisationen, mit extrem großen Datenmengen umzugehen. IBM Tests zu Folge sind die Power Systems mit BLU Acceleration on Power in der Lage, Daten bis zu 82-mal schneller als vergleichbar konfigurierte, x86-basierte Systeme zu analysieren. [1]

Auf drei von vier der für Scale-Out Computing-Umgebungen geschaffenen Server können Kombinationen der Betriebssysteme Linux, IBM AIX oder IBM i laufen. Das vierte Modell, der Power S822L, läuft mit Linux.

„Big Data-Prozesse erfordern Systeme, die gewaltige Datenmengen verarbeiten können“, sagt Doug Balog, General Manager von Power Systems bei IBM. „Kunden entscheiden sich für Linux auf Power Systems, weil sie eine hochwertige, offene Serverlösung benötigen, um mit wachsenden Datenvolumen besser umzugehen und davon zu profitieren.“

IBM betrachtet Linux als Triebfeder für Innovation und hat letztes Jahr 1 Milliarde Dollar in neue Linux-und weitere Open Source-Technologien für die Power Systems-Server investiert. Zu den größten Investitionen gehören die Entwicklung neuer Produkte, ein wachsendes Netzwerk von fünf Power Systems-Linux-Centern weltweit und die Power Development-Platform. Dabei handelt es sich um eine kostenfreie Cloud für Entwickler, um x86-basierte Anwendungen zu testen und zur Power-Plattform zu migrieren.   

Zeitgleich mit der Ankündigung der neuen Power Systems im April hat IBM die Zusammenarbeit mit Linux-Distributor Canonical angekündigt, dem Sponsor von Ubuntu, einem Linux-Derivat mit 20 Millionen Nutzern weltweit. IBM bietet die aktuellste Version von Ubuntu Server, Ubuntu OpenStack und Canonical Juju Cloud-Orchestrierungstools auf den neuen Power Systems an. Ubuntu für Power Systems ermöglicht die Migration von existierenden Linux-Anwendungen auf Power für den Cloud-Einsatz, stellt Big Data- und Mobile-Software-Anwendungen bereit und erhöht die Leistungen vorhandener Anwendungen auf allen Cloud-Plattformen.
 
Ubuntu für Power Systems ergänzt somit die bereits erhältlichen Betriebssysteme Red Hat und SUSE Linux, welche von allen Power Systems unterstützt werden.

Außerdem verfügbar wird PowerKVM, eine mit Power Systems kompatible Version der beliebten Linux-basierten Virtualisierungsplattform KVM für alle Systeme, auf denen ausschließlich Linux läuft. PowerKVM ergänzt den gesamten Stack an offener Software, um Linux für Power einzusetzen, weiterzuentwickeln und zu verwalten. Außerdem bietet die im Oktober 2013 angekündigte, OpenStack-basierte Virtualisierungssoftware PowerVC nun Unterstützung für die neuen Power Systems, einschließlich der, die mit PowerKVM und Linux laufen.

Die neue Power Systems-Reihe leistet einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Rechenzentren durch ihre hohe Auslastbarkeit und herausragende Qualität. So sparen Kunden nicht nur Rechenzentrumsfläche ein, sondern senken auch die Energiekosten zum Betrieb und Kühlen der Geräte. Mit diesen Systemen möchte IBM ein hohes, durchgängiges Effizienzniveau erreichen. (2). Mit der doppelten Datendurchsatzrate gegenüber x86-Servern könnten die neuen Power Systems die Betriebsfläche von x86-Rechenzentren annähernd halbieren (3).

Weitere Informationen zu IBM Power Systems finden Sie unter www.ibm.com/power.  
Zusätzliche Informationen in der original US-Fassung.

Kontaktinformation

Hans-Jürgen Rehm
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland
Mobile Enterprise, Smarter Computing, Security
+49 7034 15 1887
+49 171 556 69 40
hansrehm@de.ibm.com

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Die IBM Power-Ingenieure Andrew Geissler (l.) und Adriana Zobylak testen die Qualität der neuen Power Systems-Server, die erstmals über die offene POWER8 Prozessortechnologie von IBM verfügen.

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Server und Systeme
System i, System p, System x, System z, BladeCenter und Supercomputer

1 Based on IBM internal tests as of April 17, 2014 comparing IBM DB2 with BLU Acceleration on Power with a comparably tuned competitor row store database server on x86 executing a materially identical 2.6TB BI workload in a controlled laboratory environment. Test measured 60 concurrent user report throughput executing identical Cognos report workloads. Competitor configuration: Ivy Bridge, 24 cores, 256GB RAM, Competitor row-store database, SuSE Linux 11SP3 (Database) and Ivy Bridge, 16 cores, 384GB RAM, Cognos 10.2.1.1, SuSE Linux 11SP3 (Cognos). IBM configuration: IBM S824, 24 cores, 256GB RAM, DB2 10.5, AIX 7.1 TL2 (Database) and IBM S822L, 16 of 20 cores activated, 384GB RAM, Cognos 10.2.1.1, SuSE Linux 11SP3 (Cognos). Results may not be typical and will vary based on actual workload, configuration, applications, queries and other variables in a production environment.

2 Applies for 90 days following date of installation to POWER8 systems announced today that are purchased by December 31, 2014 and running specified workloads on PowerVM. Subject to all other terms and conditions of the guarantee, including a minimum purchase requirement.

3 Source: Capacity based on IBM Sizing of typical system performance and 3rd party analysis of system utilization (Source - http://www-03.ibm.com/systems/power/software/virtualization/assets/platformmatters.html) . This is an IBM sizing designed to replicate a typical IBM customer workload used in the marketplace. The results are calculated and not an actual customer environment. IBM's internal workload studies are not benchmark applications and as such, customer applications, differences in the stack deployed, and other systems variations or conditions may produce different results and may vary based on actual configuration, applications, specific queries and other variables in a production environment. Power S822L - 34 servers (2S, 24 cores each), 816 total cores, POWER8, 3.0GHz, PowerVM. Commodity x86 servers - 100 servers (2S, 24 cores each), 2400 total cores, Ivy Bridge E5-2697 v2, 2.7GHz, VMware vSphere Ent. 100 x86 servers needed for ~ equal virtualized throughput of 34 Power S822L.

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