Direkt zum Inhalt

Stadt Nürnberg plant mit IBM Software SPSS

IBM Software stellt fundierte Grundlagen für die Stadtentwicklung bereit

Ehningen - 14 Nov 2012: Das Amt für Stadtforschung und Statistik in Nürnberg und Fürth nutzt IBM SPSS Software, um aus vorhandenen Daten Entscheidungsgrundlagen für die Kommunalverwaltung abzuleiten. Die Software unterstützt die Behörde bei der Ursachenanalyse, Aufdeckung von Schwachstellen und Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Leistungsfähige Automatisierungsfunktionalitäten steigern die Effizienz der Behörde und schaffen Freiräume für andere Aufgabengebiete. Bundesweit arbeiten rund 150 Städte und Kommunen an der Standardisierung von SPSS Statistics Datenstrukturen und Verfahren, wodurch zusätzliche Synergien entstehen.

Das Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth hat die Aufgabe, Daten aus der staatlichen und kommunalen Statistik zu organisieren, bereitzustellen, anzureichern und vorhandenes Wissen aus Verwaltungsregistern wie beispielsweise dem Einwohnermelde- oder Sozialamt zu erschließen und weiteren Referaten nutzbar zu machen. Alle Bereiche der Kommunalverwaltung benötigen quantitative Steuerungsinformationen mit Bezug zu übergreifenden Daten, wie zum Beispiel Bevölkerung, Arbeitsplätzen, Gebäuden und Wohnungen, die das Amt für Stadtforschung und Statistik in aufbereiteter Form zur Verfügung stellt.

Hinzu kommt die Bereitstellung fundierter Entscheidungshilfen für die kommunalen Planungsgremien, die Politik und die interessierte Öffentlichkeit beider Städte. Dazu gehören unter anderem Untersuchungen der wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklung, Analysen der Lebensverhältnisse und der sozialen Strukturen sowie Vorausberechnungen der Bevölkerung.

Breites Aufgabenspektrum erfordert umfassende Statistiklösung

Eine typische Aufgabe des Statistikamts ist die Erstellung gebietsbezogener Analysen und die Verknüpfung dieser Daten mit verschiedenen Zusatzinformationen. So lässt sich beispielsweise die Entwicklung des Wohnraums differenziert nach Stadtteilen darstellen. Hinzu kommen Vergleiche aktueller mit historischen Daten. Während die Aufbereitung und Pflege der Basisdaten zu den verschiedensten Fragestellungen fast immer Aufgabe des Amtes für Stadtforschung und Statistik ist, erfolgt die Interpretation der Daten auch in anderen Ämtern.

Die Stadt entschied sich für IBM SPSS aufgrund der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Software: „IBM SPSS Statistics bietet uns alle Möglichkeiten für die Aufbereitung und Auswertung von Daten fast beliebiger Art“, so Thomas Nirschl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Amt für Stadtforschung und Statistik der Stadt Nürnberg. „Besonders wichtig für uns ist, dass IBM SPSS Statistics über eine Vielzahl von herstellerunabhängigen Schnittstellen die Einbindung, Aggregation und Analyse fast beliebiger Datenformate erlaubt. Auch die Ausgabe der aufbereiteten Datenbestände ist sehr flexibel und lässt sich an die Bedürfnisse der einzelnen Auftraggeber für die Weiterverarbeitung exakt anpassen. Außerdem läuft IBM SPSS Statistics absolut stabil, wird laufend weiterentwickelt, und wir bekommen schnellen und kompetenten Support.“

Gemeinschaftliche Entwicklung

Weitere Vorteile ergeben sich durch den interkommunalen Austausch unter den Statistikern im vom Verband deutscher Städtestatistiker (VDSt) getragenen KOSIS-Verbund (Kommunales Statistisches Informationssystem), dessen Vorsitzenden und Geschäftsstelle die Stadt Nürnberg stellt. Im KOSIS-Verbund tauschen sich die Statistiker von mehr als 150 deutschen Kommunen aus und entwickeln gemeinsame Lösungen und Verfahren. Die Stadt Nürnberg leitet dabei eine Reihe von kommunalen IBM SPSS Statistics-Pilotprojekten. Insbesondere entwickeln die Nürnberger Statistiker zurzeit zusammen mit IBM maßgeschneiderte Schulungen für SPSS Statistics, die sich an den kommunalstatistischen Prozessen ausrichten.

Die Kooperation arbeitet derzeit zudem an einem Pilotprojekt im Bereich Data Mining. Die Software IBM SPSS Modeler ermöglicht hier tiefgehende Ursachenanalysen und Ereignisprognosen ohne die Notwendigkeit einer Ausgangshypothese. Mit der Software lassen sich Vorhersagemodelle schnell, intuitiv und ohne Programmieraufwand erstellen. Gestützt durch innovative Analytik werden über eine visuelle Schnittstelle Muster und Trends von strukturierten oder unstrukturierten Daten ermittelt. Es lassen sich damit schnell Erkenntnisse aus sämtlichen vorhandenen Daten ermitteln.
Diese Technologie erfährt derzeit sowohl in Wissenschaft und Forschung als auch in der Wirtschaft starkes Interesse und eignet sich im Gegensatz zu herkömmlicher Statistiksoftware auch zur operativen Echtzeit-Integration in kommunale Fachverfahren und Anwendungen.

Die Aufgaben kommunaler Statistikabteilungen nehmen ständig zu. Wir sind deshalb gezwungen, uns mithilfe effizienter Lösungen wie IBM SPSS Statistics von Routinetätigkeiten zu entlasten und mehr Freiräume für neue Aufgabengebiete zu schaffen“, so Thomas Nirschl weiter. „Auch schauen Verwaltung, Aufsichtsbehörden, Öffentlichkeit und Presse immer stärker auf den effizienten Einsatz der knappen kommunalen Ressourcen. IBM bietet hierfür die idealen Werkzeuge, und ich bin mir sicher, dass wir durch die enge Kooperation mit IBM auch in diesem Bereich Standards setzen werden.“

Weitere Informationen zum IBM Business Analytics Angebot erhalten Sie unter http://www.ibm.com/software/de/analytics/ sowie in der digitalen Pressemappe zu Big Data und Smarter Analytics unter http://www.ibm.com/press/de/de/presskit/33005.wss

Kontaktinformation

Annette Fassnacht
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IBM Deutschland
Healthcare Solutions, Automotive, Öffentlicher Dienst, ECM, HR
+49 7034 15 6281
+49 160 90 10 50 52
annettefassnacht@de.ibm.com

Dagmar Domke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IBM Deutschland
Global Business Services, Global Technology Services, Energiebranche, Business Analytics
+49 211 476 1913
+49 170 480 82 28
dagmar.domke@de.ibm.com

Verwandte XML-Feeds
Themen XML-Feeds
Software
Information Management (DB2), Workplace, Portal & Collaboration Software (Lotus), Tivoli, Rational, WebSphere, Open Standards, Open Source
Öffentlicher Sektor

Kontaktieren Sie uns!