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IBM Marketingstudie: Mobile Marketing ist Top-Priorität in Unternehmen

Marketiers setzen auf Mobile und Social Media, stoßen dabei jedoch noch an technische Hürden

Ehningen - 22 Jun 2012: Mobile- und Social-Media-Marketing stehen weit oben auf der Prioritätenliste der Chief Marketing Officers (CMOs) von Unternehmen weltweit, der Umsetzung stehen jedoch noch technische Hürden im Weg. Das zeigt eine aktuelle Studie der IBM zum Marketingsektor. Demnach müssen CMOs und CIOs (Chief Information Officers) in Unternehmen verstärkt zusammenarbeiten, wenn sie die neuen Kanäle voll für ihr Unternehmen nutzen wollen. 60 Prozent der Marketiers gaben an, dass die mangelnde Abstimmung mit der Unternehmens-IT eines der größten Hindernisse darstellt, um die heutigen Verbraucher zu erreichen.

Wie die Studie zeigt geht es im Mobile Marketing bereits darum, die nächste Stufe zu erreichen: Marketiers bereiten sich aktuell darauf vor, über klassische Coupons hinauszudenken, und wollen über mobile Werbung die Kunden direkt auf ihren Smartphones oder Tablets erreichen. 34 Prozent der Befragten planen, in den nächsten 12 Monaten auf mobile Werbung zu setzen – das ist die höchste Steigerungsrate für eine Marketingtaktik seit dem Start der regelmäßigen IBM Marketingstudie vor fünf Jahren. Darüber hinaus setzen derzeit fast die Hälfte der befragten Marketiers mobile Websites (46 Prozent) und mobile Apps (45 Prozent) ein; im letzten Jahr waren es noch 40 beziehungsweise 44 Prozent.

Im Gegensatz zum rasant wachsenden Mobilkanal herrscht unter den Marketiers noch Uneinigkeit über den besten Einsatz von Social Media. In diesen Kanälen wird daher weiterhin experimentiert. So wollen 26 Prozent der Befragten neue Anwendungen auf (unternehmensfremden) Social Networks einführen, 24 Prozent haben die Absicht, User-Generated Content in ihr Social-Media-Marketing einzubinden. Anzeigen in sozialen Netzwerken und Link-Sharing in E-Mail- oder Web-Angeboten planen 23 Prozent der Befragten.

Für die IBM Studie „State of Marketing 2012“ wurden mehr als 350 Marketingexperten aus verschiedenen Branchen und Ländern befragt. Von den Befragten, die ihr Unternehmen als hoch performant einstuften, gaben 51 Prozent an, dass in ihrem Unternehmen gute Beziehungen zwischen Marketing und IT herrschen. Dieser Wert lag 10 Prozent höher als der Durchschnitt bei anderen Unternehmen und ist ein Hinweis darauf, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Marketing und IT ist. Marketiers aus leistungsfähigeren Unternehmen sind außerdem mit dreifach höherer Wahrscheinlichkeit eine proaktive, treibende Kraft für die Customer Experience über alle Kanäle hinweg.

„Unsere neue Studie zeigt auf, dass Marketing und IT ihre Silos verlassen und sich als Partner verstehen müssen, damit Unternehmen erfolgreich sein können. Denn die neuen Kanäle etablieren sich und Verbraucher ändern ihr Verhalten schnell“, erläutert Yuchun Lee, Vice President, IBM Enterprise Marketing Management Group. „CMOs und CIOs sind vielleicht ein ungleiches Paar, aber sie können der Katalysator für diese Entwicklung sein. Sie müssen sich zusammentun, damit Unternehmen mit ihren Kunden über alle Kanäle hinweg personalisiert kommunizieren können.“

Weitere Ergebnisse der Studie:

Marketing und die Überwindung von IT Mängeln:

Marketing und die einheitliche Sicht auf IT Mängel:

Marketiers erklären Social und Mobile zur größten Herausforderung um voranzukommen:

Marketiers ignorieren die Ergebnisse von Social Media Auswertungen:

Marketiers scheitern daran, notwendige Handlungen aus den Daten abzuleiten:

Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Kontaktinformation

Beate Werlin
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland, Collaboration und Geschäftsprozessintegration, Smarter Work, Smarter Commerce, Automotive und Region München
+49 89 4504 1364
+49 172 839 35 51
Beate.Werlin@de.ibm.com

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