Direkt zum Inhalt

IBM macht Louvre zum ersten Smarten Museum Europas

Durch ein intelligentes Management-System kann der Louvre seine Kunstwerke schützen und bewahren, ohne dafür die Galerien für die Millionen jährlichen Besucher schließen zu müssen

Las Vegas - 05 Mär 2012: IBM hilft dem Louvre in Paris dessen Einrichtungen und Kunstwerke zu schützen und zu erhalten. Diese erstrecken sich auf eine Ausstellungsfläche von 650.000 Quadratmeter, was den Louvre zu einem der größten Museen Europas macht.

Gegründet im 18. Jahrhundert, beherbergt  der Louvre tausende Objekte und Artefakte von der Vorgeschichte bis 1848, darunter das berühmteste Gemälde der Welt, die Mona Lisa. 2011 besuchten rekordverdächtige 8,8 Millionen Menschen das Museum.

Um die Kunstwerke und Einrichtungen zu schützen benötigt das Museum mehr als 65.000 Reparaturen und Wartungsbesuche pro Jahr. Bevor das Museum mit IBM zusammenarbeitete, organisierten die Mitarbeiter diese Arbeiten, bei denen hunderte von Anbietern involviert sind, auf dem Papier. Um trotz der Instandhaltungen einen Großteil der Galerien für die Besucher offen halten zu können, beschloss das Museum dafür ein computergestütztes Wartungssystem einzusetzen.

Dafür beauftragte das Museum den IBM Business Partner SQLI mit einem Upgrade der IBM Maximo Software, um eine einheitliche Datenbank und ein gemeinsames Repository für die Mitarbeiter zu schaffen. Die integrierte Datenbank hilft bei der Visualisierung von Prozessen, wie Planung, Reinigung, Wartung und Entsorgung der Räume und Einrichtungssysteme wie die Klimaanlage, Heizung, Aufzüge, Beleuchtung der einzelnen Räume und Galerien sowie bei der Schließung der mehr als 2.500 Türen.

„Die Organisation tausender Reparaturen, Reinigungen und Wartungen jedes Jahr, um die Einrichtung und die Kunstwerke in Stand zu halten, und gleichzeitig die Galerien für unsere Besucher geöffnet zu halten, ist eine gewaltige Aufgabe“, so Metin Pelit, Abteilungsleiter der computergestützten Wartungssysteme des Louvre Museums. „Dank der IBM-Software sind wir in der Lage, unsere gesamte Infrastruktur zu visualisieren. Dadurch können wir besser und fundierter entscheiden, wann und wie wir auf Probleme reagieren sollen – und dies schon im Vorfeld, ehe sie akut werden."

Das Management-System des Louvre kann jetzt Daten der einzelnen Systeme innerhalb des Museums aggregieren. Die Mitarbeiter und Lieferanten erhalten damit kohärente Echtzeit-Informationen über jedes Objekt. Darüber hinaus bietet die Software eine Vorausschau auf die Leistungen und  Zuverlässigkeit der Geräte und Systeme. Damit können die Mitarbeiter besser bestimmen, welches Objekt als nächstes repariert oder ersetzt werden muss.

„Gebäude sind massive Systeme von Systemen – um smarter zu werden müssen diese Systeme miteinander sprechen”, so Pelit weiter. „Im Louvre kommt die Herausforderung dazu, dass er tausende empfindliche Kunstwerke beheimatet. Diese müssen sorgsam aufbewahrt werden, ohne sie den Millionen jährlichen Besuchern vorzuenthalten. Durch die Maximo Software können wir den Zustand der Einrichtung über eine einzige Datenbank kontrollieren. Diese Systeme beginnen miteinander zu sprechen, was es unseren Mitarbeitern ermöglicht, die Kunstobjekte und Einrichtungen effizienter und leichter zu erhalten. Im Ergebnis kann der Louvre jetzt einen Großteil seiner Galerien für die Besucher geöffnet halten und zugleich Kosten und Energie sparen.“

Lesen Sie dazu auch die US-Meldung.

Kontaktinformation

Hans-Jürgen Rehm
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland, Systems and Technology Group: Supercomputing, Software: Anwendungsentwicklung, Systems Management, Sicherheit, Banken, Versicherungen und Region Berlin
+49 7034 15 1887
+49 171 556 69 40
hansrehm@de.ibm.com

Verwandte XML-Feeds
Themen XML-Feeds
Smarter Planet
Presseinformationen zur IBM Smarter Planet Initiative
Software
Information Management (DB2), Workplace, Portal & Collaboration Software (Lotus), Tivoli, Rational, WebSphere, Open Standards, Open Source

Kontaktieren Sie uns!

Weitersagen