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Energiedienstleister speichert mit Herz

Die regiocom GmbH setzt die von SVA installierte IBM Storagelösung SVC als Herzstück für ihre virtualisierte Speicherlandschaft ein

Ehningen - 04 Aug 2011: Die europaweit agierende regiocom GmbH aus Magdeburg ist Dienstleister für die Energiebranche. Das Unternehmen unterstützt Energieversorger bei Vertrieb, Marketing, Netz- und Zählerlösungen sowie bei Billingprozessen.  Um den steigenden Anforderungen an die Datenspeicherung gerecht zu werden, hat die regiocom GmbH ihre Storage-Landschaft virtualisiert. Umgesetzt hat das Projekt der IT-Dienstleister SVA System Vertrieb Alexander GmbH auf Basis der IBM Speichersoftware SVC (SAN Volume Controller). So wie das Herz im Blutkreislauf, so ist der SVC die Zentrale im Datenkreislauf um verschiedene Speichersysteme zu vereinen und vorhandene Ressourcen effizient ausnutzen.

Die regiocom GmbH aus Magdeburg ist einer der führenden IT-Dienstleister in ihrem Marktsegment und zertifizierter BPO-Dienstleister für SAP IS-U, der Branchenlösung für Energieversorger. Das Unternehmen betreibt komplexe IT-Infrastrukturen, die in Bezug auf Storageverwaltung aufwendig zu managen und systembedingt nur begrenzt skalierbar war. Die Entwicklung neuer IT-Lösungen für verschiedene Energieversorgungsunternehmen stellte höhere Anforderungen an Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität der IT-Systeme. Darüber hinaus macht die zunehmende Userzahl in den regiocom Niederlassungen ein effektives und sicheres Datenmanagement unerlässlich.

„Neben der Bereitstellung von komplexen IT-Basisdiensten übernehmen wir für unsere Kunden europaweit Aufgaben im Service-Center bei der Betreuung von Endkunden im Strom- und Gasbereich. Wir unterstützen Netzbetreiber bei Themen wie Regulierungsmanagement, Lieferantenwechsel und  Störungsmanagement“, sagt Bernd Simon, Bereichsleiter der IT-Services bei der regiocom. „Diese Bandbreite ist nur zu managen, wenn die IT sicher und skalierbar aufgesetzt ist - deshalb haben wir uns für die Virtualisierung der Speicherlandschaft entschieden.“

Die regiocom GmbH, Serviceanbieter für die Energiebranche, hat sich als Herzstück der Speichervirtualisierung für die Software IBM SAN Volume Controller (SVC) entschieden. Partner für die Umsetzung ist das Dresdner Team des IT-Dienstleisters SVA. Der IBM Geschäftspartner hat für die regiocom nicht nur eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt, sondern auch das Design für das Architekturkonzept des SAN und zukünftiger hochverfügbarer Storage-Infrastruktur aufgesetzt. Ziel war es, ein Storage-System zu entwickeln, dessen Verwaltungsaufwand möglichst gering ist und das sich intuitiv bedienen lässt. Zudem wünschte sich die regiocom eine strukturierte Hardware-Überwachung mit einem übersichtlichen Reporting und Monitoring.

Für die Speicherverwaltung nutzt die regiocom die von SVA entwickelte Lösung Business Volume Qualicision (BVQ). Mit BVQ lassen sich logische Datenplatten in einer virtualisierten Storage-Infrastruktur einordnen. Durch eine intelligente Steuerung wird die Platzierung von Daten qualifiziert und den Geschäftsanforderungen entsprechend angepasst, um so die Storage-Lösung hochverfügbar und kosteneffizient zu managen.

„Wir haben das Projekt von der Feinkonzeption und Implementierung über die Datenmigration, Test- und Performance-Tuning bis hin zur Dokumentation übernommen“, sagt Torsten Gründer, Key Account Manager bei SVA in Dresden. Dies geschah in enger Abstimmung mit den IT-Spezialisten der regiocom. „Über unsere Remote- und On-Site-Services stehen wir unserem Kunden auch bei allen zukünftigen Aufgaben zur Seite und können die Speicherlandschaft jederzeit an veränderte Anforderungen anpassen.“

Mit dem SVC kann die regiocom die Kapazitäten ihrer heterogenen Storage-Umgebung nahezu komplett ausnutzen und Engpässe in der Datenspeicherung eliminieren. Bereits vorhandene Speichersysteme konnten in die neue Infrastruktur integriert und in die Virtualisierung aufgenommen werden. Außerdem ermöglicht der SVC den regiocom-Mitarbeitern einen schnellen Zugriff auf sämtliche Informationen, die das Unternehmen für seine Dienstleistungen benötigt. So besteht heute die Speicherlandschaft aus einem Massenspeicher, der verschiedene Festplattentypen unterstützt. Die vom Massenspeicher bereitgestellte Netto-Speicherkapazität wird vom SVC blockbasiert virtualisiert.

Den Servern stehen die unterschiedlichen Storage-Systeme als ganzheitliche Speicherplattform gegenüber. Daten und Anwendungen werden somit nicht mehr fix einer Speichereinheit zugewiesen, sondern mit dem SVC als Zentrale flexibel auf alle Festplatten verteilt. Die Virtualisierungslösung ist hochverfügbar und besitzt eine hohe Fehlertoleranz. Das Speichersystem ist vollständig redundant aufgesetzt und der Ausfall einzelner Komponenten wird unterbrechungsfrei abgefangen. Das Backend-Storage ist über zwei Systeme gespiegelt und auf zwei räumlich getrennte Rechenzentren verteilt.

„Das Beispiel regiocom GmbH zeigt, dass im Mittelstand eine flexible, skalierbare und ausfallsichere Storage-Lösung das A und O für den nachhaltigen Geschäftserfolg ist, da die digitalen Daten heute nahezu das komplette Unternehmenswissen beherbergen“, sagt Stephan Wippermann, Vice President Geschäftspartnerorganisation & Mittelstand, IBM Deutschland. „Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern entwickeln wir individuelle Lösungen, die sich an die spezifischen Anforderungen des Mittelstandes anpassen lassen und einen sicheren IT-Betrieb gewährleisten.“

Über IBM:
Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/financing/de/ und http://www.ibm.com/de/mittelstand

Kontaktinformation

Christine Paulus
Unternehmenskommunikation
IBM Deutschland Mittelstand, Geschäftspartner, Retail, Region Frankfurt
+49 89 4504 1396
+49 151 14270446
christine.paulus@de.ibm.com

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