Direkt zum Inhalt

Analyse schlägt Intuition

IBM Studie untersucht den Einsatz von Business Analytics
Neue Ansätze zur Wettbewerbsdifferenzierung

Düsseldorf - 21 Feb 2011: Die erfolgreichsten Unternehmen verwenden fünf mal häufiger analytische Verfahren als Grundlage für ihre Entscheidungen als der Durchschnitt der Unternehmen. Außerdem besteht eine eindeutige Korrelation zwischen der Nutzung fortgeschrittener analytischer Verfahren und der Fähigkeit, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dies sind zwei zentrale Ergebnisse einer Studie von IBM und der amerikanischen Management-Zeitschrift MITSloan Management Review. In der Studie wurde untersucht, wie Unternehmen mit dem Thema Business Analytics umgehen. Befragt wurden 3000 Führungskräfte und Analysten in 108 Ländern und 30 Branchen.

Betrachtet man die Gesamtheit aller möglichen Entscheidungen, verlassen sich die besten Unternehmen fünf mal häufiger auf fundierte Datenanalysen als auf ihre Intuition. „Interessanterweise wollen ausgerechnet die Top-Performer, die ohnehin schon weit oben auf der Einsatz-Kurve liegen, ihre Datenanalyse-Werkzeuge noch weiter verbessern“ sagt Michael S. Hopkins, Chefredakteur des MIT Sloan Management Review. „Wir haben festgestellt, dass, je besser Führungskräfte Analyse-orientiertes Management und die daraus erwachsenden Vorteile verstehen, desto häufiger wollen sie noch mehr darüber wissen.“

Zu den größten Hindernissen beim breiten Einsatz analytischer Verfahren befragt, gehören nach Ansicht der Studienteilnehmer:

  1. Mangelndes Verständnis, wie analytische Verfahren am besten genutzt werden können, um die Geschäftsabläufe zu optimieren.
  2. Mangelnde Management-Kapazitäten für deren Einsatz, weil Prioritäten im Unternehmen anders gesetzt werden
  3. Mangelnde Fähigkeiten zur Nutzung der Verfahren innerhalb der Geschäftsbereiche

Die Studie gibt auch konkrete Empfehlungen, wie sich Unternehmen dem Thema am besten nähern sollten – denn vielfach werden die falschen Prioritäten gesetzt. Wichtigster Ratschlag: Die Kräfte beim Einsatz von Analyseverfahren zunächst auf die größte und vor allem werthaltigste Einsatzmöglichkeit konzentrieren. Dabei sollten die damit verbunden Fragen und Erkenntnisse im Mittelpunkt stehen und nicht nur die vorhandenen Daten betrachtet werden. Viele Unternehmen vergeuden Zeit und wertvolle Ressourcen damit, erst alle Daten zu sammeln und zu verwalten anstatt sich auf Beantwortung der geschäftskritischen Fragen zu konzentrieren.

In diesem Zusammenhang verweist die Studie auch auf die wachsende Bedeutung der richtigen Werkzeuge für die Nutzung analytischer Erkenntnisse. Die heute am weitesten verbreiteten Anwendungen, wie historische Analysen und standardisierte Reportings, werden, so das Ergebnis der Studie, schon in den nächsten zwei Jahren durch neue Visualisierungs-Tools und Verfahren zur Durchführung von Simulationen und Szenario-Analysen auf die Plätze verwiesen.
Der in der Studie ermittelte Zusammenhang zwischen der Performance eines Unternehmens und den Führungskräften, die Analysetools benutzen, hat Konsequenzen für dessen Wachstum, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Annika Grosse, die bei IBM in der Unternehmensberatung Strategien für Business Analytics entwickelt. „Die Studie zeigt, dass man mit den richtigen Analyseinstrumenten auch scheinbar aussichtslose Herausforderungen meistern kann.“

Mehr Informationen zur Studie:
http://www.ibm.com/services/us/gbs/thoughtleadership/ibv-embedding-analytics.html
http://sloanreview.mit.edu/analytics-report

Über IBM:
Weitere Informationen zu IBM finden Sie unter:
www.ibm.com/de/pressroom

Kontaktinformation

Dagmar Domke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49-211-476-1913
dagmar.domke@de.ibm.com

Verwandte XML-Feeds
Themen XML-Feeds
Analytics
News about IBM solutions that turn information into actionable insights.

Kontaktieren Sie uns!