Armonk/Hannover/Stuttgart - 02 Mär 2010: IBM (NYSE: IBM) hat heute die ersten Computersysteme angekündigt, die die bisherigen technischen Barrieren im x86-Serverumfeld überwinden können. Damit kann eine deutlich erhöhte, skalierbare, arbeitslastoptimierte Rechnerleistung auf der x86-Plattform geschaffen werden, die die Architekturbegrenzungen der PC-Serverwelt hinter sich lässt. Die neuen eX5-Server des Unternehmens sind das Ergebnis von drei Jahren Ingenieursentwicklung mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit von Systemen in der Enterprise-Klasse, die auf Industriestandards basieren, deutlich zu verbessern.
Das eX5-Portfolio ist bereits die zweite im Jahr 2010 angekündigte Familie von Computersystemen, die für eine neue Generation von herausfordernden Workloads entwickelt wurden und die Kosten bestehender IT-Infrastrukturen deutlich senken können. Sie werden in einer Vorschau heute auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Noch im März und im Laufe des Jahres werden die einzelnen Modelle angekündigt.
Die Ankündigung der neuen Systeme fällt zusammen mit einer positiven Entwicklung des Marktanteilwachstums von IBM. Laut IDC konnte IBM in jedem Quartal 2009 mehr Marktanteile gewinnen als jeder andere große Anbieter von x86-Systemen und hält einen Anteil von 19,6 Prozent am Factory Revenue – ein Zuwachs von 3,5 Prozentpunkten im Jahresvergleich. Laut IDC hat IBM auch den Blade-Markt im vierten Quartal 2009 übertroffen. Das Unternehmen konnte im Jahresvergleich einen Umsatzwachstum von 61,5 Prozent bei den Blades verzeichnen und gewann 5,4 Prozentpunkte Marktanteil. Der gesamte Factory Revenue des Blade-Markts wuchs um 17,3 Prozent.
Technologiedurchbruch verbessert Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit von x86 deutlich
Aufbauend auf Jahrzehnten von Erfahrung im Enterprise-Systems-Design und Silizium-Packaging haben IBM Ingenieure die Kapazitäten der x86-Plattform mit einem Technologiedurchbruch deutlich erhöht: Sie entkoppelten den Arbeitsspeicher von seinem traditionellen, eng an den Prozessor des Servers angebundenen Sitz. Dadurch können die Arbeitsspeicherressourcen erhöht werden, ohne dass Kunden einen zusätzlichen Server kaufen müssen. Die komplett neue Serie der x86-basierten Systeme bietet gegenüber den bisherigen Systemen die sechsfache Skalierbarkeit und flacht damit die ständig steigende Betriebskostenkurve von Rechenzentren ab, die auf Industriestandards basieren.
Das Datenvolumen, das heute beispielsweise durch gewöhnliche webbasierte Workload wie Online-Marketing oder Kundenservice erzeugt wird, verdoppelt sich jedes Jahr, verursacht zusätzliche Kosten und strapaziert die Ressourcen. Nutzer sind dieser Datenflut bisher üblicherweise mit der einzig verfügbaren Vorgehensweise für ihre Industrie-Standard-Plattformen begegnet: Mit zusätzlichen Servern. So förderten sie den Wildwuchs und schufen zusätzliche Energie- und Managementkosten. Um mit der physikalischen Ausbreitung umgehen zu können, haben Nutzer dann versucht, ihre x86-Infrastruktur auf Servern zu virtualisieren, die wegen einer 30 Jahre alten Architektur, die Prozessor und Arbeitsspeicher aneinander bindet, nur zu 20 Prozent ausgelastet sind. Dabei haben sie die Arbeitsspeicherkapazität überlastet.
Mit der heute vorgestellten eX5-Architektur haben sich die wirtschaftlichen Faktoren geändert. Nutzer bekommen ein flexibles, in hohem Maße skalierbares System, das die Zahl der benötigten Server halbieren kann, die Speicherkosten um bis zu 97 Prozent reduzieren und die Lizenzkosten um bis zu 50 Prozent senken kann.
Acxiom Corp., ein bedeutender Anbieter von interaktiven Marketing-Services, ist einer der ersten Nutzer von eX5-Systemen. Das Unternehmen zählt sieben der zehn größten Privatkundenbanken und neun der zehn größten Autohersteller zu seinen Kunden. Acxion analysiert für seine Kunden riesige Mengen von Kundendaten, die explosionsartig zunehmen. Voriges Jahr waren es vier Petabyte, vor sechs Monaten sieben Petabyte und heute mehr als 10 Petabyte an Daten. Acxiom hat heute 22.500 Server.
Die IBM eX5-Systeme geben dem Thema eine ganz neue Wendung“, erläutert David Guzman, CIO Acxiom. „Wir konnten unsere Virtualisierungskapazitäten verdoppeln und die Kosten für Softwarelizenzierung deutlich senken. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr überzeugend. Es bietet die fünffache Leistung zu einem Bruchteil der Kosten. Zudem hat der Einsatz der neuen Systeme positive Auswirkungen auf die anderen Schlüsselfaktoren der IT wie Platzbedarf, Energieverbrauch, Betreuungskosten und Wartung. Die konkreten Ergebnisse dieser neuen Maschine sind beeindruckend und die Roadmap verspricht einiges.“
Spezieller Chip ermöglicht außerordentliche Arbeitspeicherleistung
Ein besonderer IBM Chip erlaubt den Prozessoren auf eX5-Systemen einen sehr schnellen Zugriff auf den erweiterten Arbeitsspeicher. Das ist branchenweit bisher einmalig und ein Sprung hin zu einer deutlich kürzeren Antwortzeit zwischen Arbeitsspeicher und Prozessor. eX5 stellt die 5. Generation des IBM X-Architektur-Chips dar und nutzt die jahrzehntelange Erfahrung von IBM in der Integration von besonderen Verfahren und Komponenten auf Mikro- und Nanoebene, um neuartige Silizium-Lösungen zu erschaffen.
Die neuen Systeme bieten mit unabhängiger Arbeitsspeicherskalierung bis zu 600 Prozent mehr Arbeitsspeicher als heute erhältliche Systeme sowie Flash-Speicher-Technologie der nächsten Generation. Damit können die neuen Systeme des eX5-Portfolios Kapazitäten bieten, die neue Maßstäbe für die Wirtschaftlichkeit setzen:
Sie liefern eine bis zu 30mal bessere Datenbank-Performance als die Systeme der Vorgängergeneration.
Sie bieten bis zu 99 Prozent verbesserte Leistung pro Watt
Sie ersetzen eine ältere, weniger verlässliche Generation der IT durch stark optimierte Solid-State-Drives (SSDs) und senken die Speicherkosten um bis zu 97 Prozent, indem sie Hunderte von Hard-Disk-Drives und Tausende von Leitungen und Kabeln überflüssig machen.
Sie betreiben bis zu 78 Prozent mehr virtuelle Server bei gleichbleibenden Lizenzkosten.
Sie senken die Kosten für Middleware und Anwendungen drastisch. Die Kosten einer Microsoft-Datenbankumgebung können bis zu halbiert werden. Die SAP-Performance kann bis zu verdreifacht werden.
Technologieneuheiten von eX5 werden in Blades und Racks für eine Vielzahl von Workloads verfügbar sein
IBM wird 2010 drei neue eX5-Systeme ankündigen: Eine stark skalierbare 4-Prozessor-Version; ein neues Blade-Design; und einen Server in der Einstiegspreisklasse, der Berechnungen der Enterprise-Klasse vornehmen kann und einer der leistungsstärksten 2-Prozessor-Server am Markt sein wird.
Die neuen eX5-Systeme von IBM beinhalten eine Reihe von zusätzlichen Neuerungen, die die Verlässlichkeit, die Verfügbarkeit und die Sicherheit für x86-Workloads verbessern:
- Das Feature FlexNoder erlaubt es einem einzigen System dynamisch zu zwei getrennten Systemen zu werden und auch wieder zu einem;
- Mit Scheduled Provisioning können auf dem selben System interaktive Anwendungen bei Tag betrieben und Aufgaben nachts im Stapelbetrieb (Batch) erledigt werden.
- Verbesserte Sicherheit: Durch die Möglichkeit, Workloads zu isolieren, können User weiterarbeiten, auch wenn ein System ausfällt.
Die Systems Director Management Suite wurde für die eX5-Technologie erweitert und erlaubt es Nutzern, Server vorzukonfigurieren, ferngesteuert Systemen neue Aufgaben zuzuweisen und automatische Updates und Wartungen anzuweisen. Zusätzlich plant IBM, vereinfachte Lab-Services anzubieten, um Kunden bei der Migration auf eX5 und der Maximierung der Virtualisierungs- und Datenbank-Performance zu helfen.
IBM Global Financing, zuständig für Finanzierungslösungen bei IBM, kann neue und bestehende System-x-Kunden mit flexiblen Finanzierungsangeboten beim Schritt hin zur X5-Technologie unterstützen. Dies betrifft Upgrade, Rückkauf und Entsorgung bestehender geleaster und eigener Server unabhängig vom Hersteller.
Weitere Informationen:
www.ibm.com
www.ibm.com/systems/x
Interview mit Alex Yost, Vice President and Business Line Executive, IBM System x and BladeCenter
Interview mit Michael Cerny, Vice President System X Sales Northeast Europe
Interview mit Michael Keller, System x Platform Leader IBM Deutschland
Informationsveranstaltungen für Kunden zu den neuen eX5-Servern: http://www-05.ibm.com/de/events/ex5/
IBM Unveils Industry’s First Systems that Rewrite Economics of ‘Industry-Standard’ Computing
All-new class of independently scaling x86 system breaks constraints of 30-year technology design; slashes costs
ARMONK, N.Y., March 2, 2010 -- IBM today introduced the first systems that shatter technical barriers to offer dramatically more scalable, workload-tuned computing on the x86 platform. The company’s new eX5 servers are the result of a three-year engineering effort to improve the economics of operating enterprise-sized, industry-standard-based systems.
The eX5 portfolio marks IBM’s second family of 2010 systems designed for a new generation of demanding workloads and to significantly reduce costs of existing IT infrastructure. They are being previewed today at the CeBIT trade show in Germany and will be officially rolled out later this month and throughout the year.
The new systems ride a wave of market share growth for IBM. IBM gained more share than any of the major x86 server vendors in each quarter of 2009, according to IDC, and now holds 19.6 percent factory revenue share -- a 3.5 point year-over-year gain. According to IDC, IBM also significantly outperformed the blade market in 4Q09, recording year-over-year revenue growth of 61.5 percent in blades and gained 5.4 revenue share points. The overall blade market’s factory revenue grew 17.3 percent.*
An Engineering First Alters Economics of x86; Offers Dramatic New Scale
Drawing on decades of experience in enterprise systems design and silicon packaging, IBM engineers have radically expanded the capabilities of the x86 platform by achieving an engineering first – decoupling memory from its traditional, tightly bound place alongside the server’s processor, eliminating the need to buy another server to expand memory resources. This all-new class of x86-based system offers six times the scalability available today – flattening the ever-rising cost of operating industry-standard data centers.
For example, the amount of data ingested by today’s average web-based workload (online marketing; customer service, ie) doubles every year, increasing costs and straining resources. Users have traditionally dealt with the deluge by using the only method available to their industry-standard platforms -- throwing more servers at the problem, furthering sprawl, power and management costs. To deal with the physical sprawl, users then attempted to virtualize their physical x86 infrastructure (overloading memory capacity) on servers that were only being utilized at 20% of capacity due to 30-year-old architecture that locks processor and memory together.
With eX5, the economics are changed. Users get a flexible, highly scalable system that can reduce the number of servers needed by half; cut storage costs 97% and licensing fees by 50%.
Acxiom Corp. is a leader in interactive marketing services and early user of eX5 systems. The company counts among its clients seven of the top ten retail banks and nine of the top ten auto makers. Acxiom analyzes massive amounts of rapidly ballooning consumer data on behalf of its clients – four petabytes one year ago; seven petabytes just six months ago; and more than ten petabytes of data today. Acxiom now has 22,500 servers.
“The IBM eX5 systems are game changers,” says Acxiom CIO David Guzman. “We’ve been able to double our virtualization capacity, dropping our software licensing costs. The price/performance equation is extraordinarily compelling, with five times the performance at a fraction of the cost. Moreover, there is a positive impact on all of the other key components of IT cost -- space, power, labor, maintenance. The concrete results of this next generation machine are exciting, and the roadmap has 'knock-your-socks-off' vision.”
Special Chip Unleashes Extreme Memory Performance
A unique IBM chip allows processors on eX5 systems to access the extended memory very quickly, an industry first and a leap forward that greatly reduces latency between memory and processor. The IBM X-Architecture chip is in its fifth generation with eX5 and leverages decades of IBM experience in integrating microscopic components to create first-of-a-kind silicon solutions.
With independent memory scaling offering 600% more memory than is available across the industry today, and unique, next-generation flash-storage technology, the eX5 portfolio of systems will display economy-altering capabilities:
-- Delivers 30-times better database performance than the current generation of systems;
-- Offers 99% better performance-per-watt;
-- Replaces an older, less reliable generation of IT with highly optimized solid-state drives that slash storage costs up to 97% by replacing hundreds of hard-disk drives and thousands of wires and cables.
-- Run 78% more "virtual servers" for the same license costs;
-- Slash middleware and application expenses dramatically. The costs of a Microsoft database environment can be cut by 50%. SAP performance can increase up to three times.
eX5 Breakthroughs Packaged in Blades and Racks To Meet Variety of Workloads & Price Points
IBM will introduce three new eX5 systems throughout 2010 -- an ultra-scalable, four-processor version; a new blade design; and an entry-priced server capable of enterprise-class operation that will become the most powerful two-processor server on the market.
IBM’s new eX5 systems feature additional breakthroughs that improve the reliability, availability and security around x86 workloads:
§ FlexNode feature allows a single system to dynamically become two distinct systems or back again;
§ Scheduled Provisioning: Run interactive applications by day and batch jobs by night on the same system;
§ Greater security: The ability to isolate workloads keeps users up and running even when one system fails.
Systems Director management suite has been upgraded to keep pace with eX5 technology and will allow users to pre-configure servers, remotely re-purpose systems and set up automatic updates and recoveries. In addition, IBM is planning to offer simplified Lab Services to help clients migrate to eX5 systems and maximize virtualization and database performance.
IBM Global Financing, the lending and leasing arm of IBM can help new and existing System X customers step up to the new X5 technology with flexible financing offerings that include the upgrade, take-out and disposal of existing leased and owned servers regardless of manufacturer.
Hans-Juergen Rehm
IBM Kommunikation/Communications
E-Mail: hansrehm@de.ibm.com
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