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Forschung & Entwicklung

Über die letzten Jahrzehnte hinweg haben Entdeckungen und Entwicklungen aus IBM Research & Development den Takt der IT-Branche vorgegeben und vieles auf den Weg gebracht, was heute aus Wissenschaft, Unternehmen und unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Dazu gehören unter vielen anderen das erste Festplattenlaufwerk, die DRAM-Speichertechnologie, relationale Datenbanken, das Rastertunnelmikroskop, DNA-Transistoren oder das lernende Computersystem Watson.

Das Unternehmen investiert jährlich rund sechs Milliarden US Dollar in seinen 12 Forschungs- und rund 100 Entwicklungsstandorte rund um den Globus.

Für IBM als Technologie- und Transformationspartner seiner Kunden ist dieses Netzwerk nicht nur der Innovationsmotor für Technologien und Lösungen, sondern auch eine zentrale Komponente der Unternehmensstrategie. In Europa betreibt IBM mehr als zwei Dutzend Forschungs- und Entwicklungszentren, darunter das Forschungs- und Entwicklungszentrum der IBM Deutschland mit Hauptsitz in Böblingen bei Stuttgart, einer der größten F&E-Standorte des Unternehmens mit rund 1.800 Experten.

Alle IBM Forschungs- und Entwicklungszentren arbeiten eng mit führenden Universitäten, Hochschulen sowie wissenschaftlichen Instituten zusammen und gewährleisten so einen ständigen Wissenstransfer zwischen Industrie und Wissenschaft.

Die zwölf IBM Forschungszentren auf sechs Kontinenten betreiben Grundlagenforschung und erarbeiten häufig gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen neuartige Technologiekonzepte.

Die Entwicklungszentren des Unternehmens konzentrieren sich in ihren Projekten auf Hard- und Software sowie produkt- und industriespezifische Lösungen für den Weltmarkt, oft auch in enger Zusammenarbeit mit Kunden.

IBM Research und Development auf der CeBIT 2015

Ein wassergekühlter Microserver

IBM Zürich und das niederländische Radioastronomieinstitut ASTRON entwickeln den weltweit ersten wassergekühlten 64-Bit-Mikroserver. Der Prototyp mit den Maßen eines großen Smartphones besitzt die meisten der heute üblichen Serverfunktionen und ist gleichzeitig sehr energieeffizient. Dank innovativer Ansätze in der Kühlung und Stromversorgung ist eine dichte Verbauung der Server in einem Rack-Einschub möglich. Eine Kupferplatte erfüllt dazu gleich zwei Funktionen: Ableitung der Wärme zur Wasserkühlung und Stromtransport zum Mikroserver.

Eine Wettervorhersage wie keine andere

IBM Deep Thunder bietet eine extrem genaue und nutzerorientierte Wettervorhersage für alle Wirtschaftsabläufe, bei denen das Wetter eine oftmals entscheidende Rolle spielt. Dazu gehören beispielsweise das Versicherungswesen, die Logistikbranche, Landwirtschaft, der Luftverkehr, erneuerbare Energien und vieles mehr. Deep Thunder ist eine Cloud-Anwendung, die innerhalb von Minuten angepasst werden kann. Danach liefert sie eine 48- bis 72-Stunden Vorhersage für praktisch jede Region auf dem Globus. Alle zehn Minuten aktualisiert undbis auf einen Quadratkilometer genau. Auf der CeBIT schauen wir uns natürlich das Wetter in Hannover genau an.

Eine Lösung für weniger Verspätungen im Luftverkehr: Lufthansa Systems und IBM

Für Fluggesellschaften bedeutet jede Verspätung und Unterbrechung in ihren eng verzahnten Abläufen eine Herausforderung. Lufthansa Systems und IBM Research - Ireland entwickeln deshalb erstmalig eine Reihe von Big Data Analytics-Komponenten, die dazu dienen, die Auswirkungen von Verspätungen in den Abläufen der Fluglinie sowie der betroffenen Flughäfen kategorisieren und quantifizieren zu können. Die Ergebnisse der Analyse bieten der Operationssteuerung die Basis für eine Folgen- und Risikoeinschätzung und helfen ihr gleichzeitig, die richtigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Eine IBM Grand Challenge: Medical Sieve - die nächste Generation kognitiver Systeme für die Medizin

Als integraler Bestandteil eines kognitiven medizinischen Hilfsystems könnte Medical Sieve zukünftig Radiologen und klinischem Personal dabei helfen, medizinische Bildgebung, Patientendaten und weitere Informationen zu kombinieren und zu analysieren. Das Projekt verbindet erstmals visuelle Funktionen mit maschinellem Lernen und unterstützt so bei der Suche nach den besten Behandlungsoptionen. Die Technologie arbeitet quasi wie ein Sieb, der wichtige Röntgen- oder CT-Bilder sowie weiterführende Informationen von unwichtigen Details trennt. Die Entscheidungsfindung ist dabei jederzeit nachvollziehbar.

Auch das deutsche IBM Entwicklungszentrum wird mit einer Reihe von Experten in Hannover vertreten sein. Dazu gehören:

z Systems: Das hoch entwickelte Computersystem liefert extrem hoch skalierbare Leistung zu sehr wirtschaftlichen Kosten gepaart mit Echtzeit-Verschlüsselung und Echtzeit-Analytik. Damit werden Unternehmen, die auf das System als Herz ihrer Infrastruktur setzen, Anforderungen von Verbrauchern und Usern in der Mobile-Wirtschaft nach Schnelligkeit und Sicherheit gerecht. Dabei gilt es mittlerweile, Milliarden bis Billionen von Transaktionen verarbeiten zu können. Für das neue System z13 hat IBM eine Milliarde US-Dollar und fünf Jahre Entwicklungsarbeit unter Einbeziehung von mehr als 60 Kunden investiert. Dabei sind außerdem über 500 neue Patente entstanden. Zentrale Komponenten der Hardware sowie des Betriebssystems stammen aus dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum. Experten stellen die Anwendung des Systems zu den Themen Mobile, Analytics, Cloud sowie seine überragenden kryptografischen Fähigkeiten vor.

OpenPOWER: Die OpenPOWER Foundation, im August 2013 vorgestellt, beabsichtigt die Schaffung moderner Server-, Netzwerk-, Speicher- und Beschleuniger-Technologie auf Basis der IBM POWER Plattform, um den Entwicklern künftiger Rechenzentrum mehr Auswahl an Alternativen, Kontrolle und Flexibilität zu ermöglichen. Dabei wird POWER-Intellectual Property auch anderen Unternehmen zur Lizenzierung angeboten, womit das Ökosystem an Innovatoren rund um die Plattform weiter wachsen kann.

Das Internet der Dinge: IBM bietet mit der Internet of Things Foundation einen Managed Cloud Service, mit dem sich Anwendungen für das Internet der Dinge und Industrie 4.0 schneller als bislang entwickeln lassen. Den Service stellt IBM auf seiner Platform-as-a-Service BlueMix (https://console.ng.bluemix.net/) zur Verfügung, die auf Cloud Foundry basiert.

Mit der Internet of Things Foundation will IBM die Entwicklung von IoT-Anwendungen, die aus cyberphysikalischen Geräten wie etwa intelligenten Stromzählern (Smart-Meter-) Daten auslesen, vereinfachen und beschleunigen - denn bislang ist es so, dass ein Entwickler für jedes Gerät, das er anzapfen will, dessen proprietäre Schnittstelle kennen muss, bevor er es ansprechen kann. Die deutschen Experten zeigen anhand eines Szenarios unter Einbindung eines kognitiven Systems und eines mit dem Internet verbundenen Herds spielerisch, welche Möglichkeiten die IoT Foundation für Unternehmen aller Branchen für das Zeitalter des Internet der Dinge bietet.

Daneben zeigen Experten anhand eines Projekts mit dem US-amerikanischen Energieministerium, wie mit Hilfe von Sensoren Wetterinformationen dafür genutzt werden können, um die Einspeisung von Strom aus alternativen Energiequellen in das Stromnetz zu optimieren.

Weitere Informationen:
IBM Research Fotostream auf Flickr
IBM Innovation Culture
IBM Research YouTube Channel

Bitte beachten Sie auch die Hintergrundmaterialien im Kasten "Zusätzliche Ressourcen".

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