Weltweit wächst das Datenvolumen rasant – es beträgt bereits mehr als ein Zetabyte. Nach Einschätzung von IDC belief sich das globale Datenaufkommen im Jahr 2012 auf 1,8 Millionen Zetabytes und wird sich kontinuierlich alle zwei Jahre verdoppeln. Verursacht wird der sprunghafte Big Data-Anstieg laut Branchenverband Bitkom durch immer mehr Sensoren im Produktionsablauf, intensivere Social Media-Kommunikation und die Nutzung mobiler Geräte. Dabei handelt es sich größtenteils um Daten wie Videos, Texte, Präsentationen oder Bilder – also sogenannte unstrukturierte Informationen, die sich mit konventionellen Lösungen nur schwer beherrschen lassen.
Unternehmen benötigen einerseits Technologien, die Ordnung in die Komplexität bringen, und andererseits Analysefähigkeiten, die Beziehungen zwischen den heterogenen Daten aufdecken und damit neue Erkenntnisse liefern. IBM Smarter Analytics bietet ein ganzheitliches Konzept zur strategischen und effizienten Nutzung von Daten und Analysen. Zum IBM Big Data und Smarter Analytics Angebot gehört auch die Beratung, etwa im Bereich Risikoanalyse sowie eine Reihe von Lösungen, welche die gesamte Marketing- und Commerce-Wertschöpfungskette abdecken.
Mit Hilfe von Big Data-Tools erlangen Unternehmen Orientierung im Dickicht unstrukturierter Daten, die 80 Prozent des Gesamtdatenvolumens ausmachen. Hier sind moderne Technologien gefordert, also Big Data-Lösungen, die große Datenmengen aus verschiedenen Quellen extrem schnell erschließen und auswerten können. Business Analytics flankieren diese Technologien, sie sind nötig, um Daten intelligent zueinander in Beziehung zu setzen. Dabei wachsen auch die Anforderungen an die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Echtzeit-Analytics, also die intelligente Auswertung und Verknüpfung von Datenströmen ohne Zeitverlust, werden zum Maßstab.
Analytics bald Standard
Analytics-Technologien werden in fünf Jahren in den meisten Unternehmen zur Standard-Ausstattung der IT gehören. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Großen, sondern auch für mittelständische Betriebe. Drei Gründe sind dafür ausschlaggebend: Erstens werden immer mehr Daten produziert, die mit den neuen Analytics-Werkzeugen schnell ausgewertet werden können. Zweitens wird die Technologie zunehmend preiswerter – der Return-on-Investment ist vielfach schon nach wenigen Monaten erreicht. Drittens bietet das Analytics-Instrumentarium immer bessere Möglichkeiten, Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse gezielt zu unterstützen. Denn neben dem klassischen Einsatz im Finanzreporting können diese Instrumente wertvolle Erkenntnisse liefern, etwa im Marketing, in der Produktions-Steuerung oder bei der Entwicklung von Produkten. Hinzu kommen vollkommen neue Prognose-Möglichkeiten, die ebenfalls in diesen Tools stecken.
Die Branchen, in denen Big Data und die entsprechendn Smarter Analytics-Technologien eine immer wichtigere Rolle spielen werden, sind u.a. das produzierende Gewerbe, die Automobilindustrie und der Handel.
Referenzkunden:
Studien
Die weltweite Studie von IBM und der Said Business School an der Universität Oxford liefert eine Momentaufnahme, wie Unternehmen weltweit mit dem Thema Big Data umgehen. Die Analyse der Umfrageergebnisse zeigt, dass Unternehmen Big Data vor allem dafür nutzen, kundenspezifische Informationen zu gewinnen, interne Daten zielgerichteter auszuwerten und eine bessere Informationslandschaft aufzubauen. Für die Untersuchung wurden 1.144 Business- und IT-Experten aus 95 Ländern und 26 Branchen befragt.
Wie reagieren CEOs auf ein Wettbewerbs- und Wirtschaftsumfeld, das sich ständig und drastisch verändert? Um das herauszufinden hat IBM 2012 im Rahmen der "Global CEO Study" persönliche Gespräche mit 1.700 CEOs und Führungskräften in 64 Ländern geführt. Die Gespräche zeigen u.a. auf, welche Änderungen CEOs in ihren Unternehmen planen und wie mehr Offenheit und Transparenz im Unternehmen erzeugt werden kann.
Die CMO Studie 2011 der IBM, hat untersucht, welche großen Themen die Marketing-Abteilungen gegenwärtig beschäftigen. Die Marketingleiter sehen sich u.a. folgenden Herausforderungen gegenüber: Dem richtigen Umgang mit der wachsenden Datenflut und mit sozialen Medien, der Zunahme von Vertriebs- und Kommunikationskanälen und elektronischen Endgeräten (Smart Phones, Tablets, etc) sowie Verhaltensänderungen und der demographischen Entwicklung ihrer Zielgruppen.
Hier noch weitere interessante Studien zu Analytics:
- Analytics: Big Data in der Praxis
- Analytics: The widening divide
- Analytics – The new path to value
- Analytics in the boardroom
- Customer analytics pay off
- The value of analytics in healthcare
- The power of analytics for public sector - Analytics in der öffentlichen Verwaltung
- From complexity to client centricity - Analytics im Bankensektor
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