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IBM unterstützt Wiener Hilfswerk mit Social Media Expertise


Wien - 11 Feb 2014: „50plus sozial vernetzt“ – diesem Motto haben sich das Wiener Hilfswerk und IBM Österreich verschrieben. Gemeinsam wurde das erste umfassende Social Media-Konzept einer NPO für die Gruppe der 50- bis 69-jährigen Internetuser entwickelt. Dass damit der richtige Weg eingeschlagen wurde, bestätigt eine Online-Studie, die nicht nur zeigt, dass nicht nur rund ein Drittel der so genannten „Silver Surfer“ bereits regelmäßig in Social Media aktiv ist, sondern dass sich dort jeder knapp jeder Fünfte über soziale Themen informieren möchte. Mit Unterstützung von IBM wird das Wiener Hilfswerk deshalb auch zukünftig sein Social Media-Angebot ausweiten: Freiwillige, Selbsthilfegruppen und vor allem pflegende Angehörige sollen davon profitieren.

50+ soziale vernetzt_IBM und Hilfswerk

Die meisten 50- bis 69-jährigen Internetuser nutzen zumindest eine Online-Plattform wie zum Beispiel Wikipedia, YouTube, Twitter oder Facebook, das ergab eine von IBM 2013 initiierte Studie  (vgl. Social Media 50+ Research 2013 (n=500), Marketagent.com online reSEARCH GmbH, CAWI). Knapp drei Viertel sind tatsächlich in zumindest einem sozialen Medium registriert und jeder Dritte Silver Surfer betätigt sich regelmäßig und aktiv in sozialen Netzwerken. „Derart hohe Werte waren für uns sehr überraschend“, so Evi Pohl-Iser, stellvertretende Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks. „Dass wir die für uns wichtige Zielgruppe 50plus auch via Social Media ansprechen und so gut erreichen können, bietet uns eine Reihe zusätzlicher Möglichkeiten.“

Helmut Oszvald, Leiter Marketing, Communications & Corporate Citizenship IBM Österreich: “Erfreuliches Ergebnis der Studie ist, dass sich beinahe jede/r Fünfte dieser Altersgruppe (19 Prozent) in sozialen Medien über soziale Themen informieren möchte. Soziale Medien haben damit das Potenzial, ihrem Namen im wortwörtlichen Sinn gerecht zu werden. Gleichzeitig können sich 42 Prozent der Befragten vorstellen, über soziale Medien von der Expertise anderer zu profitieren. Für 16 Prozent wäre es denkbar, sich über soziale Medien zum Thema Altenpflege zu informieren, und 13 Prozent sind dazu bereit, eigenes Expertenwissen über soziale Medien weiterzugeben.“

Demnach sind die Voraussetzungen für ein noch stärkeres Engagement des Wiener Hilfswerks in Social Media mehr als gegeben. Facebook ist dabei laut Studie jenes Medium, in dem sich die meisten Befragten aktiv beteiligen. IBM Social Media Experte Thomas Baumgärtner: „Organisationen sind zumeist am besten beraten, bestehende Netzwerke zu nutzen.“ Deshalb wird der Fokus des Wiener Hilfswerks auch auf die seit 2012 bestehende Facebook-Seite gelegt, die noch dazu zu den am stärksten wachsenden unter den sozialen Organisationen in Wien gehört.

Social Media-Konzept für 50plus

Das Engagement freiwilliger Helfer zu stärken, den Erfahrungs- und Wissensaustausch innerhalb der freiwilligen Community wie auch mit hauptberuflichen MitarbeiterInnen zu verbessern, pflegenden Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und sie aus der Isolation zu holen und in Summe aller Maßnahmen auch der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken, all das sind zentrale Themen des Wiener Hilfswerks, die auch in Sachen Social Media neue Strategien verlangen. So ist heutzutage ein – wenn auch umfassendes – Informationsangebot auf der Hilfswerk-Website alleine nicht mehr ausreichend. Gerade für pflegende Angehörige, die in vielen Fällen ihr Familienmitglied nicht alleine lassen können und an ihr Heim gebunden sind, kann es enorm hilfreich sein, bei (akuten) Fragen einen kompetenten Ansprechpartner zu finden. Zukünftig können sich deshalb pflegende Angehörige Antworten auf ihre Fragen innerhalb geschlossener Facebook-Gruppen von Spezialisten des Wiener Hilfswerks holen. Darüber hinaus hat dieser persönliche Kontakt aber auch großen Wert für die eigene Psychohygiene pflegender Angehöriger.

Facebook als Arbeitsmittel für Freiwilligen-Projekt 50plus

„Freiwilliges Engagement ist zweifelsohne eine sinnstiftende Beschäftigung in der zweiten Lebenshälfte“, sagt Martin Oberbauer, Leiter des Freiwilligenmanagements des Wiener Hilfswerks. „Auch hier gilt es immer wieder neue Wege einzuschlagen und so zum Beispiel auch ältere Freiwillige vom Einsatz von Social Media profitieren zu lassen.“ Facebook kann hier hervorragend als begleitendes Arbeitsmittel eingesetzt werden, wie das Freiwilligenaustauschprogramm 50+ des Wiener Hilfswerks gemeinsam mit dem Soziokulturellen Zentrum DIE VILLA in Leipzig zeigt. Während die Wiener Freiwilligen im Sommer letzten Jahres für drei Wochen in Leipzig (und umgekehrt) mithalfen und so unter anderem Einblicke in Strukturen und Abläufe sowie neue Sichtweisen gewonnen wurden, konnten sie Erlebtes und ihr neues Wissen mit allen anderen Freiwilligen teilen, die nicht am Austauschprogramm teilnehmen konnten.

Bei diesem Freiwilligen-Projekt wird in einer geschlossenen Facebook-Gruppe kommuniziert, beim Social Media-Angebot für pflegende Angehörige ist dies ebenso geplant, da Datenschutz und Privatsphäre besonders wichtig sind. Laut Studie nennt fast jede/r Zweite Datenschutz-Bedenken als Barriere hinsichtlich der Nutzung von Social Media, weshalb hier mit großer Sensibilität vorzugehen ist. Pilotprojekte wie dieses haben bereits gezeigt, wie wertvoll Social Media auch für soziale Organisationen sein können. Ein weiteres Ziel ist beispielsweise die Vernetzung von Selbsthilfegruppen via Social Media.

50+ soziale vernetzt_IBM und Hilfswerk

Social Media-Know-how, Beratung und Schulungen

Schon lange ist IBM kein reiner Hersteller von Informationstechnologie mehr, sondern eines der weltweit größten Beratungsunternehmen. Dass sich dabei in den letzten Jahren Social Business als ein wichtiges Beratungsfeld etabliert hat, ist wenig verwunderlich. Mit IBMs Vision eines Smarter Planet geht auch der Technologieeinsatz im Sinne der Gesellschaft Hand in Hand. „Im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements unterstützen wir Non-Profit-Organisationen immer wieder mit Beratungsspenden, unter anderem natürlich auch mit dem Social Media Know-how unserer Unternehmensberater. Konkret haben wir für das Wiener Hilfswerk bis jetzt Social Media Beratung im Wert von rund 27.000 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt“, so Helmut Oszvald. Neben der Entwicklung eines Social Media-Konzepts wurden und werden Mitarbeiter und freiwillige Helfer des Wiener Hilfswerks im Umgang mit Facebook & Co ausgebildet. Social Media-Schulungen für die Generation 50plus – gehalten von IBM MitarbeiterInnen – wurden in den Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks angeboten. Bereits seit 2010 werden in den Wiener Nachbarschaftszentren interessierte Senioren für PC und Internet fit gemacht – woraus letztendlich auch die Zusammenarbeit zwischen dem Wiener Hilfswerk und IBM Österreich puncto Social Media entstand.

Weitere Informationen: www.hilfswerk.at/wien, www.facebook.com/Wiener.Hilfswerk

Über IBM: Weitere Informationen über IBM finden Sie unter: www.ibm.com/at

Foto Download unter: www.flickr.com

Kontaktinformation

Christina Laggner
Pressesprecherin IBM Österreich
Tel: +43-1-21145 4120
Mobil: +43-664-6186875
christina.laggner@at.ibm.com

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