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IBM SmartCamp

Startups messen sich beim Europa-Finale in Wien

Wien - 08 Nov 2013: Bereits zum vierten Mal findet der IBM SmartCamp Wettbewerb statt. Dabei treten Startups, deren Geschäftsmodelle auf softwarebasierten B2B-Lösungen aufbauen, weltweit gegen einander an um mit innovativen Geschäftsideen zu überzeugen und zu zeigen, wie Technologie zur Bewältigung aktueller globaler Herausforderungen beitragen kann. Schauplatz des heurigen Europa-Finales ist erstmals Wien, wo am 7. und 8. November 2013 sieben europäische Finalisten um den Einzug in das weltweite Finale im kalifornischen Silicon Valley konkurrieren. Mit dabei beim Europa-Finale in Wien ist die österreichische Firma LineMetrics, die im Bereich der Industrie-optimierung mit einem neuen, einfachen „Do-it-yourself“-System überzeugt.

Sieben europäische Startups geben am 7./8. November in Wien alles, um die fünfköpfige hochkarätige Jury – bestehend aus internationalen IBM Executives sowie Unternehmern – von ihrer Geschäftsidee rund um die IT-Trendthemen Big Data, Cloud und Mobile Business zu überzeugen. Den zwei Besten winkt ein Flugticket in die USA: Im kalifornischen Silicon Valley findet von 4. bis 6. Februar 2014 das weltweite Finale statt.

IBM SmartCamps sind Teil des weltweiten IBM Global Entrepreneur-Programms. Alessandro la Volpe, IBM Director Ecosystem Development, IBM Europe: „IBM hat das Global Entrepreneur Programm ins Leben gerufen, um Startup-Unternehmen überall auf der Welt dabei zu unterstützen, aus guten Ideen dank smarter Software ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell zu machen.“

Eine gute Idee zu haben reicht heute nicht mehr aus. Mit der Teilnahme an den IBM SmartCamps erhalten Jungunternehmer mit einer innovativen, softwarebasierten Lösung Zugang zu Kapital, Business Consulting und internationalem Expertenwissen“, so Karin Maurer, Softwarechefin von IBM Österreich.

IBM SmartCamps

Bei den IBM SmartCamps geht es nicht darum, Jungunternehmer bei der Ideenfindung zu unterstützen, sondern Lösungen, die bereits in der Umsetzung sind, auf ihre Marktchancen hin zu überprüfen. „Wir unterstützen Gründer, indem wir ihnen jene Kontakte und jene Öffentlichkeit geben, die sie benötigen, um den Durchbruch zu schaffen“, so Alessandro la Volpe. Dass sich die Teilnahme an den IBM SmartCamps auf jeden Fall lohnt, zeigt auch die Erfolgsgeschichte des Vorjahres-Gewinners des deutschen IBM SmartCamps: JouleX hat sich auf Energiemanagement-Lösungen – beispielsweise für Rechenzentren – spezialisiert und wurde zwischenzeitlich um 100 Millionen Euro von Cisco gekauft.

In Europa hat sich in den letzten Jahren eine lebendige Startup-Szene gebildet. „Erst letzte Woche war Wien ja mit dem Pioneers-Festival Startup-Hauptstadt. Dort haben wir im Rahmen des IBM Mentor Day den österreichischen Vertreter für das IBM SmartCamp Europa-Finale gesucht und mit LineMetrics auch gefunden. LineMetrics hat damit die Chance nicht nur auf nationaler sondern auch internationaler Ebene auf sich aufmerksam zu machen.“

Wien will Berlin als Gründer-Stadt Konkurrenz machen

Auch in Österreich hat man das Potenzial, das junge Unternehmen sowohl für die Wirtschaft also auch für die Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes haben, erkannt. „Wien steht für einen innovationsorientierten Standort mit höchsten internationalem Anspruch“, betont LAbg. Barbara Novak, Abgeordnete zum Wiener Gemeinderat und Sprecherin für Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie sieht es als öffentliche Aufgabe, als Drehscheibe zwischen Startups, Business Angels, Wissenschaft und Politik zu fungieren und Innovationen zu verwirklichen: „Die Stadt Wien tritt als Fördergeber und Wissenslieferant auf, um gemeinsam intelligente und zukunftsorientierte Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Wir wollen Ideen nicht nur fördern, sondern auch einsetzen.“

Vergangenes Jahr investierte die Wirtschaftsagentur Wien 33 Millionen Euro in die Förderung von nahezu 700 Innovationsprojekten in Wien. Die Fördermöglichkeiten des ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, richten sich vor allem an Wiener Unternehmen, die Barzuschüsse aus den Mitteln der Stadt Wien im Volumen von maximal 250.000 Euro erhalten können. „Im Optimalfall sind wir die Initialzündung für den erfolgreichen nationalen und internationalen Markteinstieg von Startups“, unterstreicht Novak.

Die Finalisten

Die Finalisten des europäischen SmartCamp Finales stammen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Spanien (siehe Factsheet) und Österreich. Der österreichische SmartCamp Finalist LineMetrics wurde am 31. Oktober im Rahmen des Pioneer-Festivals in der Wiener Hofburg gekürt.

LineMetrics – Industrieoptimierung leicht gemacht

LineMetrics hat sich zum Ziel gesetzt, Industrieunternehmen bei der Optimierung von Produktionsprozessen zu unterstützen. Damit ist das niederösterreichische Unternehmen nicht alleine, allerdings sind LineMetrics die Ersten, die die Erfassung von Maschinendaten so einfach wie nur möglich machen. Der Erfolg liegt in einem „kleinen weißen Kästchen“, das noch dazu selbst installiert und in Betrieb genommen werden kann: Die LineMetrics Box wird an Strom und Internet angeschlossen, dann werden die Eingänge konfiguriert, Box und Maschine miteinander verbunden und schon können Daten aufgezeichnet und visualisiert werden. Diese innovative Datenlogger-Box ermöglicht die automatische Datenerfassung und -analyse, Echtzeit-Überwachung und ein schnelles Reagieren in der Produktion. (www.linemetrics.com)

Mehr weiterführende Informationen finden Sie unter www.ibm.com/isv/startup

Über IBM:
Weitere Informationen über IBM finden Sie unter www.ibm.com/at

Kontaktinformation

Mag. Christina Laggner
Pressesprecherin IBM Österreich
Tel: +43-1-21145 4120
Mobil: +43-664-6186875
christina.laggner@at.ibm.com

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