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IBM Analytics-Studie: Menschen und Kultur sind Hürden

Akzeptanz-Probleme, mangelndes Vertrauen und fehlende Expertise bremsen den Erfolg

Wien - 02 Nov 2013: Während für 75 Prozent der Befragten besonders erfolgreichen Unternehmen Wachstum und Innovation die wichtigsten Vorteile des Einsatzes von Business Analytics sind, beklagen gleichzeitig fast zwei Drittel der Unternehmen politische und Management-bedingte Akzeptanzprobleme. Sie werden als Haupt-Ursache für den mangelnden Erfolg der Investitionen in diesem Bereich genannt. Zudem ergab die Studie, unter dem Titel “Analytics: A Blueprint for Value“ erschienen, dass fast 40 Prozent der Unternehmen einen schnellen Return-on-Investment bei ihren Analytics-Projekten (ROI) realisieren – im Durchschnitt bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach ihrer Einführung.

Die größte Herausforderung: Business Analytics-Projekte brauchen Unterstützer aus dem Top-Management. Diese müssen an den Erfolg glauben und für Vertrauen über Geschäftsbereiche hinweg werben. Zudem werden die richtigen Fähigkeiten in den Unternehmen benötigt. In allen drei Punkten hat die Studie Lücken ausgemacht, die einem erfolgreichen Einsatz von Big Data und Analytics noch entgegen stehen. “Analytics-Projekte brauchen die volle Unterstützung aus dem Top-Management. Insbesondere der Einsatz eines Chief Data Officers oder Chief Analytics Officers würde helfen, unternehmensweite Strategien zum Einsatz von Analytics-Instrumenten voranzutreiben“, sagt Peter Nikles, Leiter Business Analytics Deutschland, Östereich und Schweiz bei IBM. “Benötigt wird eine umfassende Koordination von Strategien, Standards, Technologie und organisatorischen Strukturen, um das volle Potenzial derartiger Instrumente zu heben.“ Aber genau daran hapert es: Die Studie hat ergeben, dass nur rund ein Viertel aller CEO und COOs (Chief Operating Officers) den Einsatz von Big Data und Analytics-Technologien fördert. Dies ist zwar eine Zunahme um zehn Prozent gegenüber 2012, aber immer noch viel zu wenig, um in den Unternehmen zu einem Umdenken zu gelangen. Nur ein geringer Prozentsatz der Top-Führungskräfte unterstützt mit Nachdruck die Inanspruchnahme von Big Data und Analytics für ihre Entscheidungsfindung.

Die Vertrauens-Lücke

Mangelndes gegenseitiges Zutrauen der unterschiedlichen Interessensgruppen innerhalb des Unternehmens ist eine weitere Hürde. Nur 47 Prozent der Befragten vertrauen generell den Analysen aus anderen Abteilungen. Es bestehen Zweifel zwischen Fachabteilungen, Daten-Analysten und IT-Experten über die Fähigkeiten des jeweils anderen bei der Interpretation von Daten. Dieser Vertrauensmangel hat ebenfalls entscheidenden Einfluss darauf, ob Informationen ausgetauscht oder neuen Erkenntnissen auch geglaubt wird. So sammelte zum Beispiel ein weltweit arbeitender Finanzdienstleister seine Daten gleich doppelt, weil sich zwei Teams in unterschiedlichen Regionen der Welt nicht über den Weg trauten. Dies ist kein Einzelfall.

Zu wenig Experten

Ein weiteres Hindernis für die Einführung von Big Data- und Analysewerkzeugen ist der Mangel an Experten auf diesem Gebiet. Über ein Drittel der Befragten (36 Prozent) nannten fehlende Kenntnisse bei der Analyse und Interpretation der Daten für die Geschäftsentwicklung als größte Herausforderung für deren Einsatz. Insbesondere fehlt es an Fähigkeiten, die Ergebnisse aus den Analysen mit den Geschäftskennzahlen sinnvoll zu kombinieren. Analysten, die einerseits das Geschäft verstehen und andererseits gut mit mathematischen Fragestellungen umgehen können, sind deshalb auch die begehrtesten Kandidaten in diesem Marktsegment.

Über die Studie:

“Analytics: A Blueprint for Value” IBM befragte für die Studie fast 1.000 Top-Entscheider und IT- Manager in 70 Ländern. Die Interviews wurden von einem weltweiten Team von Strategieberatern, Informationswissenschaftlern und Statistikern geführt.

Über IBM Big Data & Analytics

Jeden Tag werden rund 2,5 Trillionen Bytes neue Daten unterschiedlichster Herkunft generiert – angefangen von Klimadaten über Social Media bis hin zu medizinischen Informationen. IBM geht davon aus, dass diese Daten gleichzeitig wertvolle Ressourcen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit darstellen, ihre Analysen sind der Schlüssel dafür. IBM bietet Big-Data- und Analyse-Werkzeuge, um aus diesen Datenbergen wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, mit deren Hilfe bessere Entscheidungen für Unternehmen und Gesellschaft getroffen werden können. IBM verfügt hierfür über das weltweit umfassendste Portfolio an Big-Data- und Analyse-Technologien, bestehend aus Software, Services, Forschung und Hardware.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ibmbigdatahub.com und www.ibm.com/analytics

Über IBM: Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/de

Kontaktinformation

Mag. Christina Laggner
Pressesprecherin IBM Österreich
Tel: +43-1-21145 4120
Mobil: +43-664-6186875
christina.laggner@at.ibm.com

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